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Arabica und Robusta: ein ungleiches Paar.

Wussten Sie, dass es ca. 60 unterschiedliche Kaffeesorten gibt? Davon sind aber nur zwei Sorten von Bedeutung, die zusammen einen Anteil von über 90% an der gesamten Kaffeeproduktion weltweit haben: Arabica und Robusta. Was sind die Unterschiede zwischen diesen beiden Sorten, und wo wachsen sie? Wir klären auf.

Der Kaffee-Gürtel
oder: Woher kommt unser Kaffee?

Kaffeepflanzen sind wählerisch: Sie gedeihen nur im tropischen Äquatorklima des "Kaffeegürtels" optimal. In dieser Lage rund um den Äquator herrscht ein feucht-trockenes Wechselklima, das sich vor allem dadurch auszeichnet, dass es keine extremen Temperaturen und ausreichend viel Niederschlag gibt. Hier wachsen in ca. 80 Ländern rund um den Globus Arabica- und Robusta-Pflanzen - darunter Brasilien, Kolumbien, Äthiopien, Indonesien, Indien und Vietnam.

Um optimal zu gedeihen, braucht die Kaffeepflanze ein ausgeglichenes Klima ohne extreme Temperaturen. Arabica-Pflanzen sind dabei sensibler als Robusta-Pflanzen, sie wachsen nur in Höhenlagen und bei gemäßigten Temperaturen bis 25° C. Robusta-Pflanzen dagegen gedeihen auch im Flachland nehmen zudem Temperaturen über 30° C nicht übel. Bedeutende Anbaugebiete für Robusta-Kaffees sind zum Beispiel Indien und Indonesien. Auch die Bodenbeschaffenheit im Kaffeegürtel ist für Kaffeepflanzen ideal - nährstoffreiche und leicht saure Böden wie die vulkanischen Böden in Äthiopien sind für das Wachstum der Pflanzen optimal.

Same same but different

Auf den ersten Blick kann man die beiden Kaffeebohnen kaum auseinander halten. Aber beim genaueren Hinsehen haben Arabica- und Robusta-Bohnen ihren ganz eigenen Charakter.

Aromatischer Feingeist: die Arabica-Bohne

Die Arabica-Bohne ist die sensiblere der Geschwister - aber auch die aromatischere. Sie wächst bevorzugt in Höhenlagen zwischen 800 und 2200 Meter, bei Temperaturen von 15 bis 25°C.
Kaffee aus Arabica-Bohnen ist nuanciert und vielfältig im Geschmack, weniger bitter und hat eine feine, fruchtige Note. Ihr Koffeingehalt beträgt etwa 0,9 bis 1,5%. Damit enthält reiner Arabica-Kaffee nur etwa halb so viel Koffein wie ein Kaffee aus Robusta-Bohnen.
Äußerlich ist die Arabica-Bohne schlank, eher länglich und besitzt einen geschwungenen Einschnitt. Die rohe Kaffeebohne ist bis zu 1,5 cm lang.

Erdiger Typ: die Robusta-Bohne

Wie ihr Name schon sagt, ist die Robustapflanze widerstandsfähiger und weniger wählerisch: Sie wächst auch im Flachland und verträgt deutliche höhere Temperaturen von über 30° C.
Ihr Geschmack ist erdig und nussig. Besonders in Südeuropa schätzt man dieses kräftige Aroma, und durch seinen geringeren Ölanteil entwickelt Kaffee aus Robusta-Bohnen eine länger haltbare Crema. Daher haben Espressomischungen oft einen hohen Robusta-Anteil. Robusta-Bohnen haben einen Koffeinanteil von 2 bis 3,5% und sind in ihrer Form eher rund mit einem fast geraden Einschnitt.

Sag´ mir, woher du kommst.
Und ich sage dir, wie du schmeckst.

Dass jeder Kaffee seinen eigenen Charakter entwickelt und Arabica- und Robusta-Kaffees ganz unterschiedlich schmecken können, hat seine Gründe: Denn ganz wie bei einem guten Wein wirkt sich die Zusammensetzung des Bodens, das Klima und die Regenhäufigkeit auf den Kaffeegeschmack aus.

Eine Kaffeesorte aus einem bestimmten Anbaugebiet nennt sich "Provenienz". Sie entscheidet über Aroma und Geschmack des Kaffees. So sind Kaffees aus Kolumbien bekannt für ihre intensive Säure und ihr fruchtiges, weiniges Aroma. Ein Kaffee aus Äthiopien erkennt man dagegen an seinem geringen Säureanteil und einem erdig-würzigem Geschmack.

Je höher ein Kaffee angebaut wird, desto höher ist in der Regel auch seine Qualität, da er durch die Höhenlage langsamer reift und sich feinere Aromen entwickeln können. Daher gelten Arabica-Kaffees als geschmacklich reichhaltiger als Robusta-Kaffees, deren hoher Koffeinanteil und intensives Aroma aber ebenfalls viele Freunde hat.

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