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Kaffeekirsche

Kaffeekirschen sind die Steinfrüchte der Kaffeepflanze. Sie werden als Kaffeekirschen bezeichnet, weil sie im reifen Zustand in der Regel rot sind und u.a. damit rein optisch den Kirschen ähneln. Im täglichen Sprachgebrauch wird die Kaffeekirsche manchmal auch fälschlicherweise als Kaffeebohne bezeichnet. Die Kaffeebohne ist jedoch ein Bestandteil der Kaffeekirsche: Die Kirsche enthält in ihrem Inneren unter verschiedenen Schichten meist zwei Steinkerne – die eigentlichen Kaffeebohnen.

Welche Farbe hat die reife Kaffeekirsche?

Während Kaffeekirschen zu Beginn noch grün sind, werden sie mit fortschreitender Reife immer gelblicher und dann rot – bis sie im letzten Reifestadium schließlich dunkelrot sind und einen Durchmesser von etwa 1,5 cm haben. Überreife Kaffeekirschen haben eine schwärzliche Farbe. Es gibt allerdings auch einige Kaffeesorten, bei denen die reifen Kaffeekirschen nicht rot werden. Die Sorte Yellow Bourbon aus Brasilien hat beispielsweise auch im reifen Zustand gelbe Kaffeekirschen. Bis Kaffeekirschen gereift sind, dauert es in der Regel bis zu zehn Monate. Genau dann sollten sie auch geerntet werden, da sowohl die unreifen grünen als auch die überreifen schwarzen Kirschen den Geschmack des Kaffees sehr stark beeinträchtigen können.

Kann man Kaffeekirschen essen?

Die äußere Haut der Kaffeekirschen ist sehr bitter und daher nicht genießbar. Das Fruchtfleisch schmeckt allerdings sehr süß und kann verzehrt werden, sofern dies direkt nach der Ernte geschieht.

Wie schmecken Kaffeekirschen?

Sind die Kaffeekirschen reif, schmecken sie fruchtig und leicht süßlich. Unreife grüne Kaffeekirschen hingegen enthalten unausgereifte Säuren. Sie sind sauer, dabei aber eher geschmacklos. Überreife Kirschen wiederum schmecken faulig und fermentiert.

Wie ist eine Kaffeekirsche aufgebaut?

Die Kaffeekirsche besteht aus sieben Schichten: Ganz innen befinden sich das Mittelstück und die eigentlichen Bohnen. Diese sind umhüllt vom sogenannten Silberhäutchen und der Pergamenthaut. Darauf folgen die Pektinschicht und die Pulpe . Ganz außen wird die gesamte Kaffeekirsche dann noch von der Fruchthaut umschlossen.