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Kaffeeöl

Was ist Kaffeeöl?

Kaffeeöl oder Kaffeebohnenöl ist ein Pflanzenöl, das in den rohen und gerösteten Samen des Kaffeestrauchs, den Kaffeebohnen, vorkommt. Es kann mithilfe unterschiedlicher Verfahren aus den Bohnen extrahiert und dann beispielsweise als Inhaltsstoff von Kosmetik verwendet werden. In geringer Konzentration ist Kaffeeöl auch Bestandteil des Getränks Kaffee und wirkt hier als Geschmacksträger. Zudem ist es ein wichtiger Bestandteil der für den Espresso typischen Crema. Es lagert sich als Emulsion vermischt mit Wasser beispielsweise auch in den Dichtungen einer Kaffeemaschine oder einer Kaffeekanne ab.

Was macht man mit Kaffeeöl?

Da Kaffeeöl in hohen Konzentrationen toxische Eigenschaften aufweist, wird es nur in sehr geringen Mengen in Nahrungsmitteln eingesetzt. Im Kaffee gilt es aufgrund seiner sehr niedrigen Konzentration nicht als schädlich bzw. im Allgemeinen sogar als positiv wirkend. Darüber hinaus wird Kaffeeöl häufig als Bestandteil von Sonnenschutzmitteln und Körperlotionen verwendet. Denn aufgrund seiner besonderen Zusammensetzung hat es leicht sonnenschützende Eigenschaften und kann die Hautfeuchtigkeit erhöhen.

Welche Eigenschaften hat Kaffeeöl?

Das aus gerösteten Bohnen gewonnene Kaffeeöl ist grün bis dunkelbraun, das aus ungerösteten Kaffeebohnen hingegen hellbraun bis gelb gefärbt. Es beinhaltet einen besonders hohen Anteil an Omega-3-Fettsäure-Resten. Die Haltbarkeit des Kaffeeöls, das aus Kaffeebohnen gewonnen wurde, beträgt etwa ein Jahr.

Kann man Kaffeeöl selber machen?

Man kann Kaffeeöl zum Würzen verschiedener Speisen selbst herstellen. Dazu mörsert man zunächst etwa 50 mg Kaffeebohnen zu einem groben Pulver. Dieses mischt man dann mit 300 ml gutem Olivenöl, das man zuvor leicht erhitzt hat, und lässt die Bohnen darin etwa 24 Stunden lang ziehen. Dann filtert man die festen Bestandteile heraus und füllt das Öl in eine Flasche. Besonders gut passt das so hergestellte Öl zu Fisch, Meeresfrüchten und Gemüse sowie zu hellem Fleisch und Pilzen. Da es bei langen Garzeiten und hohen Temperaturen allerdings starke Bitternoten entwickelt, sollte man es erst am Ende des Garvorgangs hinzugeben.