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Kaffeepads

Als Kaffeepads werden in Filterpapier einzeln verpackte Kaffeeportionen bezeichnet. In Italien sind sie auch unter dem Namen Cialde bekannt. Jede Portion reicht in der Regel für die Zubereitung einer Tasse Kaffee. Kaffeepads können nicht mit jeder Kaffeemaschine verwendet werden, sondern nur in speziellen Kaffeepadmaschinen. Systeme mit Kaffeepads sind insbesondere bei Personen, die nur gelegentlich Kaffee trinken, oder z.B. in Büros sehr beliebt.

Darf man Kaffeepads auf den Komposthaufen oder in den Biomüll werfen?

Da die meisten Kaffeepads nur aus Kaffeemehl und Filterpapier bestehen, sind sie vollständig kompostierbar und können im Biomüll oder auf dem Komposthaufen entsorgt werden. Eine Ausnahme sind solche Pads, die Kunststoffkammern haben oder anderweitig Plastikanteile beinhalten.

Wie werden Kaffeepads genau hergestellt?

Für die Herstellung von Kaffeepads gibt es spezielle vollautomatisch arbeitende Maschinen. In diesen Maschinen werden die leeren Pad-Hüllen mit auf das Milligramm genau abgemessenen, hoch komprimierten Dosierungen gemahlenen Kaffees befüllt. Unmittelbar danach werden die fertigen Kaffeepads dann in einer Stickstoffatmosphäre abgepackt, verschlossen und versiegelt. Dieser Verpackungsvorgang ist wichtig, damit kein Sauerstoff an die Kaffeepads gelangt. So wird gewährleistet, dass der Kaffee trotz seines gemahlenen Zustands lange frisch bleibt und sein Aroma behält. Solche Maschinen können rund 1500 Kaffeepads pro Minute herstellen.

Wie viel Gramm Kaffee stecken eigentlich in Kaffeepads?

Durchschnittlich enthalten die Kaffeepads pro Stück etwa 7 g Kaffeepulver. Dieser Wert kann von Hersteller zu Hersteller aber leicht variieren – es gibt also durchaus Kaffeepads, die mehr oder weniger Gramm Kaffee enthalten.

Die Kaffeepads von Tchibo beispielsweise beinhalten 7,4 g Kaffeepulver, denn unsere Devise lautet: Mehr Kaffee im Pad bedeutet mehr Genuss.

Wer hat die Kaffeepads erfunden?

Kaffeepads gibt es bereits seit den 1970er-Jahren. Damals hatte Antonino di Leva die Idee, Kaffee portionsweise zu verkaufen. Zusammen mit dem Kaffeeröster Lavazza entwickelte er seine Idee weiter, die dann jedoch u.a. aufgrund von Familienstreitigkeiten bei Lavazza zunächst scheiterte. Bald darauf begann das italienische Traditionsunternehmen Illy mit der Entwicklung von einzeln portioniertem Kaffee. Illy brachte das sogenannte ESE (Easy Serving Espresso) System auf den Markt. In der breiten Bevölkerung wurden die Kaffeepads allerdings erst ab 2001 sehr beliebt, als der Elektronikhersteller Phillips gemeinsam mit der niederländischen Rösterei Douwe Egberts das sogenannte Softpad entwickelte. Das Kaffeepad-System Senseo machte die Kaffeepads zum Massenprodukt. Heute gibt es Kaffeepads und die passenden Maschinen dazu von vielen verschiedenen Herstellern.

Kann man Kaffeepads mehrmals benutzen?

Rein technisch gesehen ist es kein Problem Kaffeepads mehrmals zu benutzen. In der Regel ist es allerdings so, dass der Geschmack des Kaffees ab dem zweiten Aufguss schlechter wird. Meist schmeckt der Kaffee mit einem wiederverwendeten Kaffeepad sehr wässrig und hat stark an Aroma eingebüßt.