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Aktivmatrix

Eine Matrix bezeichnet die Anordnung von Bildpunkten in Zeilen und Spalten, sodass jeder Bildpunkt durch die Angabe von Spalten- bzw. Zeilennummer eindeutig identifiziert werden kann. Dies ist Voraussetzung für die Ansteuerung mit einer elektrischen Spannung, die wiederum physisch den Helligkeits- und Farbwert bewirkt, der diesem Bildpunkt von der Bildinformation zugewiesen wird.

Sogenannte Passiv- bzw. Aktivmatrizen unterscheiden sich in der Art und Weise, wie die elektrische Ansteuerung der Bildpunkte gehandhabt wird. Der Wunsch nach immer besserer Bildqualität führt zu Displays mit mehr und immer kleineren Bildpunkten. Dies kann sich entweder in der Größe des Displays, in einer verbesserten Auflösung oder in einer Kombination aus beidem äußern. Bei einer Passivmatrix liegt eine Steuerspannung an, die sich auf die Gesamtzahl der Bildpunkte verteilt. Mit steigender Anzahl von Zeilen und Spalten verringert sich somit die Spannung, die für einen einzelnen Bildpunkt zur Verfügung steht. Es gibt jedoch eine Mindestspannung, die zur Ausrichtung der Flüssigkristalle in jedem Bildpunkt erforderlich ist. Somit ergibt sich eine physikalische Grenze für die Größe von Passivmatrix-Displays.

Bei einer Aktivmatrix sorgt eine Schaltung an jedem Bildpunkt für eine konstante Spannung. Erreicht wird dies zumeist mit Dünnschichttransistoren, die auf das Glas des Displays aufgedampft werden (Thin Film Transistor, TFT). Diese Displays bieten zudem den Vorteil, dass die Umschaltung bei einem Bildwechsel ohne Verzögerung erfolgt, gleichgültig, wie viele Bildpunkte das Display hat. In Handys, die flüssige Animationen auf dem Touchscreen zeigen sollen, ist eine solche Umschaltung ca. 25-mal pro Sekunde erforderlich. Die Videofunktion moderner Handys erfordert eine ähnliche Bildfrequenz.