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Always on

Always on ist die englische Bezeichnung für Dienste, die stets und daher „rund um die Uhr“ zur Verfügung stehen. Als typische Beispiele gelten E-Mail-Services, die Mailbox oder sogenannte Instant Messenger, bei denen Nachrichten sofort auf dem eigenen Handy erscheinen, sofern man einem entsprechenden Netzwerk angeschlossen ist und dieselbe App verwendet. Die permanente Verbindung zu den verschiedenen Social Media Netzwerken im Internet kann ebenfalls als Always-on-Dienst bezeichnet werden. Der eigentliche Vorteil liegt darin, dass man sich zur Nutzung der jeweiligen Dienste nicht ständig neu einwählen oder im Gegenzug abmelden muss.

Always on funktioniert entweder über GPRS (General Packet Radio Service) im GSM-Netz, via UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) oder LTE (Long Term Evolution), allerdings nur in Verbindung mit einem Smartphone, das den Always-on-Betrieb zulässt. Aus ökonomischen Gründen ist die Verbindung allerdings nur virtuell dauerhaft und wird tatsächlich erst bei Bedarf hergestellt. Eine Vorgehensweise, die aus Sicht der Netzbetreiber verständlich ist, da es sonst schnell zu Engpässen in Bezug auf die Bandbreiten kommt.

Vorsicht ist bei den Always-on-Diensten allerdings geboten: Es ist empfehlenswert, einen Handyvertrag mit einer Daten-Flatrate abzuschließen, um in Bezug auf das Übertragungsvolumen nicht in eine Kostenfalle zu geraten. Anders gesagt: Always-on-Dienste werden nicht über Zeiteinheiten abgerechnet. Ebenfalls sollte bedacht werden, dass diese Dienste in der Regel Energie verbrauchen und damit die Leistungsdauer des Akkus spürbar verkürzen, selbst wenn das Handy gerade nicht zum Telefonieren genutzt wird. Ist dies der Fall, sollten alle Apps auf dem Smartphone einer Prüfung unterzogen werden, um die „Stromfresser” herauszukristallisieren und bei Bedarf die Einstellungen im Betriebssystem zu ändern. Ein typisches Beispiel etwa ist, wenn die GPS-Ortung gelegentlich genutzt wird, um den eigenen Standort über Google Maps zu ermitteln: Nach der Nutzung ist es empfehlenswert, die Funktion wieder zu deaktivieren, auch wenn dies im Grunde nicht ganz im Sinne eines Always-on-Dienstes ist.