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Beschleunigungssensor

Prinzipiell reicht ein auf zwei Achsen ausgerichteter Beschleunigungssensor aus, um zu erkennen, ob Inhalte auf dem Display im Quer- oder Hochformat angezeigt werden sollen – eine Standardfunktion bei allen modernen Smartphones oder Tablets, wie man durch Drehen des Geräts schnell feststellen kann. Da ein Beschleunigungssensor noch weit mehr Aufgaben erfüllen kann, ist er zumeist auf alle drei Achsen ausgerichtet, sodass jede Art von Bewegung erkannt wird. Aus mechanischer Sicht werden dabei drei Federn mit jeweils einem Gewicht benötigt, die auf die x-, y- und z-Achse ausgerichtet sind und jede Bewegung nach dem Prinzip der Gravitationsbeschleunigung erkennen. In modernen Smartphones und anderen mobilen Endgeräten übernehmen sogenannte MEMS (Micro Electronic Mechanical Systems) in Form winziger Chips die Funktion des Beschleunigungssensors. Die Vorteile liegen in der Bauweise sowie einer kostengünstigen Produktion, die sich positiv auf den Endpreis der Geräte auswirkt.

Der Beschleunigungssensor kann für viele weitere Anwendungen genutzt werden: Im Bereich Entertainment gibt es Spiele, die das Prinzip der Bewegung nutzen, um etwa Fahrzeuge in einem Racing-Game zu steuern oder eine virtuelle Kugel mit viel Geschick durch ein Labyrinth ins Ziel zu balancieren. Äußerst hilfreich ist der Beschleunigungssensor, wenn das eigene Smartphone als Navigationsgerät zum Einsatz kommt: Durch die Sensoren wird die zum Teil fehlende Genauigkeit der GPS-Ortung (Global Positioning System) deutlich verbessert, was vor allem Fußgänger zu schätzen wissen, die sich per Handy auf den Weg zum gewünschten Ziel begeben. Der Beschleunigungssensor leistet ebenfalls sehr gute Dienste in geschlossenen Räumen wie etwa Messehallen, in denen die GPS-Ortung nicht funktioniert.