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Blink-Shot-Funktion

Mit der Blink-Shot-Funktion können digitale Kameras vermeiden, dass der Auslöser betätigt wird, solange eine der fotografierten Personen blinzelt. In Digicams, aber auch in Handy-Kameras, wird diese Funktion angeboten. Die Technik, die dahintersteht, ist die Gesichtserkennung. Bei der Gesichtserkennung sucht die Software das Bild nach bestimmten Mustern ab, die ein Gesicht sein könnten.

Für Menschen scheint diese Aufgabe sehr einfach und selbstverständlich zu sein. Für ein Computerprogramm bzw. die Software in einer digitalen Kamera ist es eine der größten Herausforderungen, Gesichter zweifelsfrei zu erkennen, gleichgültig, aus welchem Winkel und in welcher Beleuchtung das Objektiv der Kamera sie „sieht”. Unter bestimmten Umständen können dabei Fehler passieren. So kann zum Beispiel eine Wanduhr bei einer bestimmten Stellung der Zeiger als Gesicht interpretiert werden. Ein weiteres Beispiel für eine Fehlinterpretation der Kamera-Software wäre ein Porträtfoto, welches im Hintergrund an der Wand hängt und als echtes Gesicht interpretiert wird.

Zunächst versuchen Kameras mit Gesichtserkennungs-Funktion, Gesichter scharf zu stellen. Dabei werden von fortgeschrittener Software auch mehrere Gesichter erkannt. Sogar die Unterscheidung zwischen Kinder- und Erwachsenengesichtern ist möglich. Situationsbedingte Funktionen wie die Blink-Shot-Funktion stellen insofern eine besondere Herausforderung dar, als sie sehr schnell arbeiten müssen. Die anspruchsvolle Aufgabe, Gesichter zu erkennen, darf also nicht viel Rechenzeit beanspruchen. Das Erkennen, ob eine Person blinzelt, muss im Wortsinne augenblicklich geschehen. Nur dann ist die „Blinzelwarnung” gerechtfertigt. Andererseits muss auch sofort Entwarnung gegeben werden, wenn alle Personen die Augen geöffnet haben.