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Display-Auflösung

Der Begriff der Display-Auflösung bezeichnet die Dichte der Bildpunkte eines Displays. Im Bereich von Smartphones und Handhelds haben sich dabei berührungsempfindliche Farbdisplays durchgesetzt, welche meist eine Auflösung bieten, die die Sehschärfe des menschlichen Auges übersteigt. Bei einer Bildschirmdiagonale von ca. 4,5 Zoll unterstützen einige Geräte sogar die HD-Norm.

Richtungweisend für die Entwicklung hochwertiger Displays war Apple mit dem iPhone, das erstmals ein sogenanntes Retina-Display besaß. Der Begriff Retina (Netzhaut) bezeichnet deutlich den Anspruch der Entwickler, ein Display zu entwickeln, welches feiner ist, als die menschliche Netzhaut, dessen einzelne Pixel also mit bloßem Auge nicht erkannt werden können. Displayauflösungen dieser Güte machen einen großen Teil der Attraktivität moderner Smartphones aus. Die Hersteller waren durch die Vorgaben von Apple gezwungen, die Auflösung ihrer Displays ebenfalls zu erhöhen, was in einen Wettbewerb um die meisten Pixel auf einem Touchscreen mündete.

Die qualitativ hochwertigen Kameras in Handys bekamen so ihr Gegenstück in der Bildschirmanzeige. Eine flüssige Animation auf einem hochauflösenden Bildschirm erfordert allerdings eine entsprechende Prozessorleistung. Ein entscheidender Punkt bleibt dabei immer: der Stromverbrauch des Gerätes, der durch schnelle Prozessoren und leuchtstarke Displays in die Höhe getrieben wird. Das Bestreben der Entwickler tendiert deshalb immer dazu, die Leistung bei möglichst geringem Strombedarf zu optimieren. Dabei werden auch neue Entwicklungen ins Auge gefasst wie die sogenannte elektronische Tinte bzw. das elektronische Papier. Diese neuartigen Displays finden bereits bei E-Book-Readern Anwendung und senken den Stromverbrauch auf einen Buchteil.