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Infrarot

In der IrDA (Infrared Data Association) haben sich 1993 rund 50 Unternehmen zusammengeschlossen, die Standards für die optische Datenübertragung mithilfe von infrarotem Licht spezifiziert. Ziel war die Schaffung eines einheitlichen Protokolls für die Datenübertragung.

Einsatzgebiet der Infrarot-Technik

Infrarot war bei Handys ein verbreiteter Standard zur Datenübertragung, z. B. für die Synchronisation der Daten zwischen Handy und Notebook. Die Abhörsicherheit aufgrund der geringen Reichweite und der relativ hohe Datendurchsatz waren Gründe für den Einsatz. Nachteilig ist der notwendige Sichtkontakt zwischen den beiden Geräten. Datenübertragungen mithilfe des IR-Standards gehören inzwischen der Geschichte an, die Datenrate ist gegenüber modernen Alternativen zu langsam und die Verbindung zu instabil.

Tipps für die erfolgreiche Verbindung

Der Abstand zwischen den Geräten sollte für die Datenübertragung einen Meter nicht übersteigen. Der Winkel darf nicht zu groß sein, die Sender strahlen in einem 30-Grad-Winkel. Staub und Fett auf den Sensoren können die Übertragung stören. Auch Vibrationen und Erschütterungen können die Übertragung behindern.

Comeback der Infrarot-Technik als Fernbedienung für den Fernseher

Die Infrarot-Schnittstelle feiert in modernen Smartphones ihr Comeback und bietet interessante Anwendungsfelder.

Dank der Infrarot-Schnittstelle wird das Smartphone zur modernen Fernbedienung für den Fernseher. Entsprechende Apps sorgen für die notwendige Kompatibilität. Sender werden bequem vom Smartphone ausgewechselt, die Lautstärke nach Belieben eingestellt. Um dem Smartphone die Funktion spezieller Tasten der Original-Fernbedienung hinzuzufügen, wird diese an den IR-Port des Smartphones gehalten und die gewünschte Taste gedrückt. Das Smartphone ist lernfähig und übernimmt die Funktion.

Vereinzelt sind bereits weitere Geräte ansteuerbar, sodass das Smartphone zur echten Universal-Fernbedienung wird.