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miniSD-Karte

Die miniSD-Karte ist eine elektronische Speicherkarte aus der Familie der SD-Karten. Sie eignet sich zum Speichern von Fotos, Audio- und Videodateien. Mit der Größe eines Fingernagels kommen diese Speicherkarten in Handys, Smartphones, Kameras und Mediaplayern zum Einsatz. Im Vergleich zu RAM-Modulen halten die SD-Karten die Daten auch nach Abschalten der Stromversorgung. Da sie im Gegensatz zu Festplatten keine bewegten Teile enthalten, unterliegen sie keinem Verschleiß. Die Bezeichnung SD-Karte basiert auf „Secure Digital Memory Card”, was so viel wie „sichere digitale Speicherkarte” bedeutet. Abgeleitet ist der Name von zusätzlichen Funktionen der digitalen Rechteverwaltung (DRM). Diese verhindert ein unerlaubtes Wiedergeben von kopiergeschützten Audio- und Videodateien.

SD-Karten sind seit 2001 auf dem Markt. Ihre Kapazität lag bei 8 GB und verdoppelte sich jeweils mit den nachfolgenden Modellen auf 16, 32 oder 64 GB. Der Einsatz moderner Speicherchips erlaubt die Herstellung von SD-Speicherkarten mit Kapazitäten von bis zu 256 GB. Neben der Speicherkapazität spielt beim Kauf einer miniSD-Karte die Übertragungsrate eine wichtige Rolle. Sie gibt die Geschwindigkeit der Datenübertragung in MB pro Sekunde an. Der Nutzer erkennt die Übertragungsrate an einem offenen Kreis mit einer Zahl. Auf dem Markt sind derzeit SD-Speicherkarten mit 2, 4, 6 oder 10 MB pro Sekunde vertreten.

Die miniSD-Karte nimmt hinsichtlich ihrer Größe im Vergleich zur normalen SD- und microSD-Karte eine Mittelstellung ein. Mit einem Adapter ist sie in allen Geräten verwendbar, die normale SD-Karten unterstützen. Ein Schreibschutz in Form eines Schiebers verhindert ein versehentliches Löschen von Daten oder Formatieren der Karte. Vom mechanischen Aufbau her zeichnet sich die miniSD-Karte durch ihre Robustheit und Kompaktheit aus.

Eine miniSD-Speicherkarte mit einer Übertragungsrate von 2 oder 4 MB pro Sekunde eignet sich für viele Kameras. Videofilmer benötigen eine Karte mit einem Datentransfer von 6 oder 10 MB in der Sekunde. Insbesondere ältere Kameras, Handys oder Mediaplayer unterstützen nicht die aktuellen Kapazitäten und Übertragungsraten. Oftmals ist nur ein Teil der Speicherkapazität nutzbar, auch Datenverluste sind möglich.