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Retina Display

Der Begriff „Retina-Display” geht auf den US-amerikanischen Smartphone-Hersteller Apple zurück. Das Unternehmen bezeichnet die Bildschirme seiner Geräte als Retina-Bildschirme. Diese kennzeichnen sich durch eine hohe Pixeldichte aus.

Smartphones mit Retina-Display besitzen eine Pixeldichte von 326 Pixeln pro Zoll. Das menschliche Auge ist laut Herstellerangaben nicht in der Lage, einzelne Pixel zu erkennen. Der übliche Betrachtungsabstand liegt zwischen 25 und 30 Zentimetern. Der Name geht auf die Retina, der lateinischen Bezeichnung für die Netzhaut zurück. Die Netzhaut wandelt einfallendes Licht in Nervenimpulse um.

Das erste Mobiltelefon mit Retina-Display ist das seit Juni 2010 verfügbare iPhone 4. Das Smartphone besitzt einen 3,5-Zoll-Bildschirm, eine Auflösung von 960 x 640 und eine Pixeldichte von 326 ppi. Verglichen mit dem Vorgängermodell vervierfacht Apple beim iPhone 4 die Anzahl der Pixel. Das Smartphone der vierten Generation stellt mit dem Retina-Display Texte schärfer dar. Neben der verbesserten Auflösung setzt Apple beim Retina-Display des iPhones 4 auf die In-Plane-Switching-Technologie (kurz IPS). IPS erhöht den Betrachtungswinkel gegenüber Twisted-Nematic-Panels (TN).

Im Oktober 2011 kommt das iPhone 4S auf den Markt. Apple verändert im Vergleich zum Vorgänger nichts am Retina-Bildschirm. Das iPhone 5 folgt im September 2012. Apple vergrößert den Retina-Bildschirm auf vier Zoll. Die Auflösung beträgt 1136 x 640 Pixel. Damit erhält das Display die Pixeldichte von 326 ppi. Dieselben Werte gelten für das iPhone 5S und das iPhone 5C, die Apple im September 2013 präsentiert. Neben den Smartphones besitzen der iPod touch, das iPad und das MacBook Pro ein Retina-Display.