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Rufnummernmitnahme

Im Zeitalter einer beinahe grenzenlosen Erreichbarkeit spielt die individuell zugeordnete Rufnummer eine ganz besonders wichtige Rolle. So zieht die Veränderung der Rufnummer unter Umständen einen enormen Aufwand nach sich, der mit einem zeitraubenden Rufnummernupdate, im geschäftlichen sowie natürlich auch im privaten Umfeld steht.

Wie lange dauert die Rufnummernmitnahme?

Die Rufnummernmitnahme, auch als Rufnummernportierung bezeichnet, wird vom vorhergehenden Anbieter spätestens mit dem Auslaufen des bestehenden Vertrages und dem Vorliegen eines entsprechenden Antrages realisiert. Ist die endgültige Umschaltung ausnahmsweise nicht umgehend möglich, so muss für diesen Übergangszeitraum eine entsprechende Umleitung in das Netz des neuen Anbieters erfolgen.

Was bedeutet Rufnummernmitnahme?

Die Rufnummernmitnahme ist eine im Telekommunikationsgesetz verbindlich geregelte Möglichkeit, die dem Verbraucher unnötigen Mehraufwand bei einem Anbieterwechsel ersparen soll. Die Mitnahme der Rufnummer ist sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunknetz möglich. Sie unterliegt keiner gesetzlich geregelten Pflicht. Dennoch gehört die Übernahme der alten Rufnummer, bei den meisten Netzanbietern längst zum üblichen Standard. Die Rufnummernmitnahme wird vom übernehmenden Netzanbieter, gegenüber dem abgebenden Anbieter beantragt. Dies muss natürlich stets auf Wunsch des Kunden erfolgen. Vor diesem Hintergrund wird die Möglichkeit der Rufnummernübernahme bereits als Inhalt der vertraglichen Vereinbarung, beim Neuabschluss eines Mobilfunkvertrages, angeboten.

Was kostet die Rufnummernmitnahme?

Für die Rufnummernmitnahme werden vom abgebenden Netzbetreiber Kosten erhoben, die grundsätzlich der Kunde zu tragen hat. Dennoch gibt es Mobilfunkanbieter, die dem Kunden eine kostenfreie Rufnummernübernahme anbieten. In diesem Zusammenhang werden die vom alten Netzbetreiber erhobenen Kosten vom neuen Netzbetreiber übernommen. Für die Übernahme einer portierten Rufnummer gibt es keine gesetzlichen Regelungen, diese wird jedoch von der Mehrheit der Netzbetreiber kostenfrei umgesetzt. Im Rahmen einer europäischen Gesetzesangleichung wurde die Kostenhöchstgrenze für eine Rufnummernmitnahme reglementiert. Diesen Maximalbetrag kann der Netzbetreiber verlangen, der eine Rufnummer freigibt.

Was ist bei Prepaid-Verträgen zu beachten?

Da es bei einem Prepaid Handy keine vertragliche Dokumentation gibt, die eine spezifische Frist für ein Vertragsende manifestiert, wird hier eine vom Kunden vollzogene Verzichterklärung benötigt. Anhand dieser macht der Kunde deutlich, dass er die betreffende Rufnummer nicht mehr unter dem aktuellen Prepaidvertrag nutzen möchte. In der Verzichterklärung sind unter anderem personenbezogene Daten zu hinterlegen sowie die Kartennummer der betreffenden Prepaidkarte und natürlich die gegenständliche Rufnummer. Diese Erklärung dient dann schließlich als Grundlage dafür, eine Rufnummernportierung anzustoßen. In diesem Rahmen ist diese dem neuen Netzanbieter, nebst ausgefertigten und unterzeichneten Vertragsunterlagen zu überlassen. Der weitere Verlauf erfolgt dann gemäß dem oben bereits geschilderten Schema.