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VGA

Video Graphics Array

VGA setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Bezeichnung „Video Graphics Array” zusammen. Das Akronym steht für einen Grafikstandard, der zu Beginn der 90er Jahre von IBM entwickelt worden ist. Die Wurzeln sind daher im Bereich der Computertechnologien zu finden. Historisch betrachtet reicht die Auflösung des VGA-Formats von 320 x 200 Bildpunkten mit 256 darstellbaren Farben bis hin zur größtmöglichen Auflösung mit 640 x 480 Bildpunkten, bei der nur noch 16 Farben zu sehen sind.

Auf die heutigen Möglichkeiten umgerechnet, bietet dieser Standard einen Wert von 0,3 Megapixel, was 300.000 Bildpunkten entspricht. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob etwa eine VGA-Handy-Kamera überhaupt noch Sinn macht, denn schließlich sind 10 Megapixel längst keine Seltenheit mehr. Moderne Smartphones bieten noch höhere Auflösungen, allerdings sollte dabei auch immer die Qualität des Objektivs sowie die Größe des verwendeten Bildsensors beachtet werden.

Trotz der aktuellen Entwicklungen gibt es noch Handy-Modelle mit einer einfachen VGA-Kamera. Der Vorteil liegt im deutlich niedrigeren Anschaffungspreis gegenüber modernen und leistungsfähigen Smartphones – die richtige Wahl, wenn das Handy hauptsächlich zum Telefonieren verwendet werden soll. Ein weiterer Aspekt ist die Robustheit, denn je mehr Elektronik verbaut wird, desto empfindlicher wird das Gerät. Ein einfaches Handy mit VGA-Kamera eignet sich daher sehr gut als Zweitgerät etwa für Kinder sowie für verschiedene Outdoor-Aktivitäten, da ein möglicher Verlust oder Defekt nicht ganz so schwerwiegend ist wie bei einem kostspieligen Modell.