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VoD

Video on Demand

Der Begriff VoD (Video on Demand, Video auf Anforderung) fasst Dienste zusammen, die über das Internet Filmtitel zum Ansehen bereitstellen. Dabei werden keine physischen Medien verliehen, sondern ein Stream oder Download des Videos ermöglicht.

Es wird unterschieden zwischen „Near Video on Demand” und „True Video on Demand”. Bei der ersten Variante kann der Nutzer nicht selbst den Zeitpunkt des Filmstarts bestimmen. Hier gibt es ein zeitliches Raster, in welchem der Titel angeschaut werden kann. True VoD hingegen bezeichnet die Möglichkeit, jederzeit auf Videos zugreifen zu können.

Die technischen Details sind dabei ebenso vielfältig wie die Tarifmodelle. Möglich ist ein Download, der das mehrmalige Ansehen erlaubt. Beim sogenannten progressiven Download kann mit dem Ansehen des Films schon während des Herunterladens begonnen werden. Beim Download ist eine zeitliche Begrenzung der Nutzung technisch kaum umzusetzen, deshalb gehen diese Nutzungsarten mit einem Tarifmodell einher, das einem Kauf bzw. einer Vermietung gleicht (Download-to-Rent, DTR).

Die weitaus häufigste Nutzungsart ist der Videostream. Hierbei wird das Videofile nicht auf dem Gerät des Nutzers gespeichert. Dennoch kann das Tarifmodell das mehrmalige Ansehen beinhalten. So ist beispielsweise eine Nutzung über 48 Stunden für einen Filmtitel möglich. Andere Tarife stellen zu einem Pauschalpreis den gesamten Katalog des Anbieters für einen Monat bereit. Die Grenzen zwischen Fernsehen, Bezahlfernsehen, Video on Demand sowie freien und kostenlosen Angeboten im Internet sind fließend. Dabei entwickeln sich technische Lösungen und kommerzielle Angebote gleichzeitig weiter.