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W-CDMA

Wideband Code Division Access

W-CDMA ist eine Technologie aus dem Bereich des Mobilfunks. CDMA steht für „Code Division Access“ bzw. Codemultiplexverfahren. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem verschiedene Nutzdaten auf einen gemeinsamen Frequenzbereich übertragen werden können. Beim Wideband CDMA wiederum kann dieses Signal sehr stark gespreizt werden, sodass eine größere Bandbreite erreicht werden kann. Hierdurch ergeben sich in der Praxis verschiedene Vorteile – wie etwa in Bezug auf die Signalstabilität.

Das zeichnet Wideband CDMA aus

Die größere Bandbreite bei W-CDMA trägt dazu bei, dass das Übertragungssignal insgesamt stabiler wird: Störimpulse haben es deutlich schwerer, die Signalqualität zu beeinträchtigen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die benötigte Sendeleistung geringer ausfällt. Es handelt sich daher auch um eine sparsame Technologie. Damit es in der Praxis nicht zu einer gegenseitigen Beeinflussung der Signale kommt, werden zueinander orthogonale Codes für die Übertragung verwendet. Bei orthogonalen Codes ergibt das Skalarprodukt stets null. Der Empfänger kann so Signale von mehreren Sendern wieder zusammensetzen.

In der Praxis findet W-CDMA Verwendung etwa im Rahmen der Datenübertragung mittels UMTS. In diesem Fall nutzt W-CDMA ein Frequenzband mit einer Breite von 5 MHz. UMTS wird als Modul in einer großen Anzahl von Mobiltelefonen verbaut, sodass auch W-CDMA eine entsprechend große Verbreitung genießt. Mittels UMTS können theoretisch Datenraten von bis zu 42 MBit pro Sekunde erreicht werden, wenn weitere Technologien für die Beschleunigung der Verbindung wie HSPA+ eingesetzt werden.