Perfekte

Die perfekte Zubereitung Ihres Tchibo Espressos

Wasser

Am besten eignet sich weiches bis mittleres Wasser für die Espresso-Zubereitung, da hartes Wasser feine Geschmacksnuancen unterdrückt. Wenn es in Ihrer Gegend nur hartes Leitungswasser gibt, benutzen Sie am besten natürliches Mineralwasser ohne Kohlensäure.

Espresso-Maschine

Eine gute Espresso-Maschine erzeugt einen Pumpendruck von 14 bis 19 bar. Damit wird das 90° bis 95° C heiße Wasser durch das Espressomehl gepresst. Der Durchlauf dauert idealerweise ca. 30 Sekunden. Für das optimale Ergebnis spielen aber natürlich auch Sauberkeit, Pflege und Wartung der Maschine eine große Rolle. Für Einsteiger ist die Caffettiera »Mokka« eine preiswerte Alternative. Caffettiera-Besitzer müssen allerdings auf die Crema verzichten. Diese entsteht nur unter dem hohen Druck eines Voll- oder Halbautomaten.

Richtige Dosierung

Ein einfacher Espresso wird aus sieben bis neun Gramm Kaffee-Mehl (entspricht bei Halbautomaten der Füllung eines Siebträgers) und rund 40 Milliliter Wasser zubereitet. So ergeben sich ungefähr 30 Milliliter Genuss. Für einen doppelten Espresso verwenden Sie einfach jeweils die doppelte Menge für einen Brühvorgang.

Mahlgrad

Mit welchem Mahlgrad Sie Ihren Kaffee mahlen hängt von der gewünschten Zubereitungsart des Kaffees an. Bitte schauen Sie in die Bedienungsanleitung Ihrer Kaffee-Mahlmaschine, welcher Mahlgrad Ihrer Mahlmaschine für welche Zubereitungsart die Geeignete ist.
Als Faustregel gilt: niedrige Mahlgrade ergeben feines Pulver, welcher für den Handaufguss oder Türkischen Mokka geeignet ist. Mittlere Mahlgrade ergeben mittelfeines Pulver, welches in den meisten Haushalts-Kaffeemaschinen (Filtermaschinen, Espressokocher) Anwendung findet. Grobes Kaffeepulver aus hohen Mahlgraden wird für Siebstempel- bzw. Presskannen genutzt.



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Die perfekte Crema

Die feinporige Schaumschicht bildet sich einzig durch den hohen Druck von voll- oder halbautomatischen Espresso-Maschinen. Mit Hilfe dieses Druckes bildet sich aus den wertvollen ätherischen Kaffeeölen, die eine Kaffeebohne enthält, der fein-samtige Schaum, der sich an der Oberfläche des Kaffees absetzt und eine gute Crema auszeichnet. Weder Filterkaffeemaschine, Siebstempelkanne noch Caffetiera „Mokka“ können daher die typische Crema entstehen lassen. Sollten bei der Zubereitung von Tchibo Caffè Crema im Voll- oder Halbautomaten keine geschlossene Crema erhalten, ist entweder der Brühdruck Ihres Espresso-Automaten zu niedrig oder die Bohnen zu grob gemahlen. Nehmen Sie in diesem Fall bitte mithilfe der Bedienungsanleitung entsprechende Nachjustierungen an Ihrer Espresso-Maschine vor oder wenden Sie sich an den Maschinenhersteller.

Der Crema Test

Ist die Crema perfekt?
Sie müssen sich nicht nur auf Ihre Augen und Ihre Nase verlassen, wenn Sie eine Crema beurteilen wollen. Auch ein paar Zuckerkörner helfen weiter. Die perfekte Crema besteht den Zuckertest: Die Zuckerkörner ruhen zunächst auf der geschlossenen Schaumdecke. Erst nach einem kurzen Augeblick sinken sie, mit Espresso oder Caffè Crema vollgesogen, langsam durch die Schicht. Test bestanden? Dann wurde alles richtig gemacht: Die Kaffeekomposition, die Mahlung und Dosierung bis hin zum Brühvorgang haben einen perfekten Espresso oder Caffè Crema hervorgezaubert.



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Der perfekte Milchschaum

  1. Kalte Milch in einen Edelstahlbehälter füllen und darauf achten, dass man das Gefäß nur zur Hälfte füllt. Schließlich soll die Milch nicht überschäumen.
  2. Der Dampfhahn (der Espresso-Maschine) bis zum Boden des Behälters eintauchen und mit dem Schäumen beginnen. Den Hahn langsam unter der Oberfläche der Milch bewegen. Die Milch sollte gleichmäßig zirkulieren. Es entsteht ein kleiner Strudel und die Milch dehnt sich nach oben hin aus. Den Edenstahlbehälter langsam nach unten bewegen, damit der Dampfhahn sich die gesamte Zeit knapp unter der Milchoberfläche befindet.
  3. Wenn die Milch zu heiß wird, verkocht der Milchzucker, und der leckere Geschmack des Schaums geht verloren. Mit einem Thermometer kann das nicht passieren. Die Milch darf nicht heißer als 65 Grad Celsius werden.
  4. Zum Abschluss noch einmal mit dem Behälter auf den Tisch klopfen. So zerplatzen die großen Blasen, und der Kaffee-Milchschaum wird cremig und sahnig.


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Fragen und Probleme rund um die perfekte Zubereitung

Der Espresso/Caffè Crema ist leicht sauer

Das kann daran liegen, dass zu weiches Wasser verwendet oder die Kaffee-Bohnen zu grob gemahlen wurden. Auch eine zu niedrige Brühtemperatur oder eine zu lange Durchlaufzeit können die Ursachen sein.

Der Espresso/Caffè Crema schmeckt bitter

In diesem Fall war eventuell die Brühtemperatur zu hoch, die Durchlaufzeit zu lang oder die Kaffee-Bohnen wurden zu fein gemahlen.

Der Espresso/Caffè Crema hat kaum Aroma

Vielleicht lag es an der zu geringen Menge Kaffeemehl? Oder aber der Kaffee war zu alt, die Kaffee-Bohnen wurden zu grob gemahlen oder es wurde zu viel Wasser verwendet.

Es bildet sich keine oder kaum Crema

Auch hier kann es daran liegen, dass zu wenig Kaffee-Mehl eingesetzt oder die Kaffee-Bohnen zu grob gemahlen wurden. Wenn Sie einen Herdplattenkocher wie die Caffettiera »Mokka« benutzen, kann sich aufgrund des zu geringen Drucks keine Crema bilden.

Die Crema zerfällt schnell

Sehr wahrscheinlich war die Brühtemperatur oder aber der Druck zu niedrig. Vielleicht waren auch die Kaffee-Bohnen zu grob gemahlen.



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