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Arbeit ist nur was für Große

In Guatemala wächst Kaffee an malerischen, aber sehr steilen Hängen. Das könnte eine irrelevante Information sein, ist sie aber für uns nicht. Denn oft nehmen Kaffeebauern ihre Kinder in den Ferien mit zur Ernte und lassen diese nicht nur unbeaufsichtigt an den gefährlichen Steilhängen spielen, sondern leider auch bei der Ernte helfen. Weil wir von Tchibo Kinderarbeit strikt ablehnen, engagieren wir uns gemeinsam mit Save the Children für Betreuungsangebote vor Ort. So wird den Kindern eine weiterbildende Alternative zur Erntehilfe geboten – und Bildung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft.

Gemeinsam mit unseren Kunden und der Stiftung RTL konnten wir seit Gründung unseres Projekts die unglaubliche Summe von 2,4 Millionen Euro zusammentragen. Als wir damals mit Save the Children das Projekt entwickelt haben, hätten wir niemals mit einer solchen Summe gerechnet. Damit haben wir eine gute Ausgangsbasis, um solide Projekte aufzubauen. So haben wir zum Beispiel in den Regionen Chiquimula und Huehuetenango gemeinsam mit den lokalen Behörden und Eltern Kindertagesstätten eröffnet, die in der Erntezeit von Kindern besucht werden können.

Kinder verdienen gute Bildung

Die Kindertagesstätten bieten Kindern im Alter von 3-13 Jahren die Möglichkeit, schulische und pädagogische Betreuung zu genießen. Und das aufgeteilt in zwei aufeinander aufbauende Lernstufen: Die erste Stufe richtet sich insbesondere an die 3-6-Jährigen. Die Kinder können hier altersgerecht spielen und einfach Kind sein. Außerdem wird die frühkindliche Entwicklung gefördert, damit die Kleinsten motorisch und sprachlich auf die Grundschule vorbereitet sind.

Sind die Kleinen dann erst einmal 7 Jahre alt, bieten wir ihnen schulische Inhalte. Hierbei wird von den Pädagogen nicht strikt nach Lehrplan, sondern total individuell auf die Bedürfnisse der Schüler eingegangen. So zum Beispiel auf die Verbesserung ihrer Schreib- und Rechenfähigkeiten. Außerdem gibt es auch noch frische und nahrhafte Mahlzeiten für alle Kinder.

Auch die Großen können noch was lernen

Aber damit war es noch nicht getan. Denn auch außerhalb der Erntezeit wollten wir helfen.
Das restliche Jahr über haben wir nachmittags zusätzliche Bildungsangebote in den lokalen Schulen angeboten. Auch Eltern und Lehrer haben an der Projektarbeit teilgenommen. In Lerngruppen können die Schüler dadurch am Nachmittag in Mathematik und im Lesen gefördert werden. Dafür werden eigens entwickelte Schulmaterialien genutzt.

Und bei Elternabenden werden die Eltern der Schüler für Themen wie Bildung und internationale Kinder- und Arbeitsrechte sensibilisiert.
Zusätzlich stellen wir Lehrern Materialien und zusätzliches Wissen in Schulungen zu Verfügung und hoffen, so maßgeblich zu weniger Schulabbrüchen zu verhelfen.

Über 3000 Kindern konnten wir bisher bessere Bildungsmöglichkeiten bieten. Davon wurden ca. 500 während der Erntezeit betreut und konnten so kindgerecht spielen und lernen. Auch mehr als 300 Lehrer haben wir bisher erreicht und über 1600 Eltern konnten an Trainings und Aktivitäten in den Projekten teilnehmen.
Wir glauben fest daran, dass eine gute Bildung der Grundstein für ein besseres Leben ist. Die Mitarbeiter von Save the Children arbeiten weiterhin unermüdlich in unseren Projekten daran, dieses Ziel zu erreichen.