Verfahren zur Herstellung von Instantkaffee, bei der nach der Sprühtrocknung die entstandenen
Kaffeepartikel durch kurzes Befeuchten zu kleinen Körnchen zusammengeklebt. (siehe Sprühtrocknung)
Weltweit wachsen auf ca. 10 Mio. Hektar Anbaufläche etwa 15 Mrd. Kaffeebäume.
Ein Kaffeebaum liefert pro Jahr etwa 0,5 bis 0,8 kg Rohkaffee (entsprechend 3500 bis 5000 Bohnen).
Der Kaffeeanbau ist sehr arbeitsintensiv. Je nach sozioökonomischer Struktur des Landes erfolgen der
Anbau und die Aufbereitung in kleinbäuerlichen Betrieben, Kooperativen, Genossenschaften, auf mittleren
oder auch sehr großen Plantagen.
Kaffee wird in etwa 80 tropischen und subtropischen Ländern vom 23. Grad nördlicher bis zum 25. Grad
südlicher Breite, im sogenannten Kaffeegürtel, angebaut. Wirtschaftlich nennenswerte Mengen für den Export
werden jedoch nur in ca. 50 Ländern produziert. Die meisten dieser Länder sind Entwicklungs- oder Schwellenländer
und erzielen wesentliche Anteile ihrer Deviseneinnahmen aus dem Rohkaffee-Export. Die Hauptanbauländer sind
Brasilien, Vietnam, Kolumbien, Äthiopien, Kenia, Uganda, die Elfenbeinküste, Guatemala, Costa Rica, Indien
und Indonesien
Diese natürlichen Substanzen kommen in verschiedenen Pflanzengattungen vor
(z. B. in Kaffee oder Tee) und sind eine basische, stickstoffhaltige, organische Verbindung.
Diese Kaffeesorte wird botanisch korrekt als Coffea Arabica bezeichnet und hat mit einem Anteil von 70 bis 75 Prozent
die größte Bedeutung unter den Kaffeepflanzen. Arabica stellt hohe Anforderung an Klima, Boden und Pflege. In den tropischen
Anbaugebieten herrschen optimale Temperatur- und Regenbedingungen für Arabica nur oberhalb von 900 m. Arabica aus diesen
hoch gelegenen Anbaugebieten hat häufig ein elegantes und komplexes Aroma und wird von vielen Verbrauchern bevorzugt. Die
Farbe der Arabica-Bohne geht von Blaugrün über Grün bis zu leicht Grau-gelblich. Coffea Arabica benötigt etwa 5–7 Monate von
der Blüte bis zur erntefähigen Kaffeekirsche. Eine ausgeprägte jährliche Regen- und Trockenzeit am nördlichen und südlichen
Rand des Kaffeegürtels führt zu einer Ernte pro Jahr und zu einer relativ gleichmäßigen Reifung. In manchen Gebieten kann aber
such bis zu zweimal im Jahr geerntet werden. Blüten und reife Kaffeekirschen am selben Zweig sind hier nicht ungewöhnlich.
Diese chemischen Substanzen sorgen für den typischen Geschmack von Lebensmitteln. Außerdem sind sie für den charakteristischen
Duft von Nahrungsmitteln verantwortlich. Eine Kaffeebohne enthält ca. 800 wasserlösliche Aromastoffe.
Ein sogenanntes Audit ist eine Kontrolle in einem Unternehmen. Es wird überprüft, ob Standards
oder Verordnungen von dem Unternehmen eingehalten werden. In einem Audit werden
Gespräche mit dem Management und den Mitarbeitern geführt und relevante Dokumente
gesichtet. Anschließend wird ein ausführlicher Bericht angefertigt, der auch einen Korrekturplan
beinhaltet. Bei Tchibo werden jährlich Audits von unabhängigen Zertifizierungsorganisationen
oder Auditoren durchgeführt, die überprüfen, ob die Standards z. B. von Rainforest Alliance,
Fairtrade oder Bio eingehalten werden.
Nach der Ernte muss der Kaffee weiter verarbeitet werden, da die frisch gepflückten Kaffeekirschen nicht lange lagerfähig sind.
Bei der Aufbereitung wird die Kaffeebohne von Ihrem Fruchtfleisch (Pulpe), der Pergamenthülle und dem Silberhäutchen befreit. Es
gibt verschiedene Aufbereitungsmethoden: die trockene und die nasse. Außerdem kommt teilweise eine Mischform aus beiden Methoden
zur Anwendung. Zur Aufbereitung gehört auch das Sortieren des Rohkaffees.