Kaffeezubereitung und Aufbewahrung
Wie Kaffee richtig zubereitet und aufbewahrt wird.
Qualität des Wassers
Das Wasser für Ihren Kaffee sollte weder zu hart noch zu weich sein. Denn sehr hartes, kalkhaltiges Wasser kann die Säuren des
Kaffees neutralisieren und dadurch seinen Geschmack abflachen. Zu weiches Wasser hingegen sorgt für einen bitteren
Kaffeegeschmack. Der ideale Härtegrad liegt zwischen acht und zwölf.
Der ideale Mahlgrad
Für den perfekten Kaffee-Genuss müssen die gerösteten Bohnen zunächst richtig gemahlen sein. Der ideale Mahlgrad hängt von der
jeweiligen Komposition und seiner Zubereitung ab. Einfache Grundregel: Je feiner der Kaffee gemahlen ist, umso würziger der
Geschmack. Für Espresso empfiehlt sich eine feine, für Filterkaffee eine grobe Mahlung.
Sachgerechte Aufbewahrung
Sie sollten auf eine sachgerechte Aufbewahrung des Kaffees achten. Die größten Feinde des Kaffeearomas sind Wärme, Sauerstoff
und Licht. Es ist daher wichtig, die Kaffeedose immer gut zu verschließen! Ideale Kaffeedosen sind saubere, lebensmittelechte
Behälter aus Glas, Porzellan oder Metall, die sich luft- und feuchtigkeitsdicht verschließen lassen.
Der richtige Aufbewahrungsort
Kaffee nicht auf Regalen über der Dunstabzugshaube, auf dem Kühlschrank oder anderen Wärme abgebenden Geräten aufbewahren.
Je wärmer der Aufbewahrungsort ist, desto schneller verflüchtigt sich das Aroma. Optimal geeignet für eine kühle
Aufbewahrung von Kaffee sind Kühl- oder Gefrierschränke.
Kaffeeanbau
Wie Kaffee angebaut wird.
Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen überhaupt und aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Rohkaffee zählt
zu den fünf wichtigsten Handelsgütern weltweit und beschäftigt etwa 25 Millionen Menschen, die direkt oder indirekt vom
Kaffee leben. Seine unglaubliche Sortenvielfalt erstreckt sich rund um den Äquator, denn Kaffee wächst in über 60 tropischen
und subtropischen Ländern. Und hier sind auch die beiden wichtigsten Kaffeesorten Arabica und Robusta zuhause.
Aus diesen beiden Sorten wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Ihr Lieblingskaffee komponiert.
Das Leben einer Kaffeebohne beginnt nach der tropischen bzw. subtropischen Trockenzeit, wenn die ersten Regenfälle und kurz
darauf die Kaffeeblüte einsetzen. Schon hier entfaltet Kaffee einen ganz besonderen Duft, der an Jasmin erinnert. Aus den
duftenden Blüten reifen schon bald die Kaffeekirschen, die jeweils zwei Samen in sich tragen – die späteren Kaffeebohnen.
Der Legende nach ist es übrigens eine Ziege gewesen, die eines Tages von solchen Kirschen genascht und dadurch die belebende
Wirkung des Kaffees entdeckt hat.
Die reifen Kaffeekirschen werden noch heute von Hand geerntet und zweimal gewaschen, um das Fruchtfleisch sauber von den Samen,
den Kaffeepergaminos, zu trennen. Die Pergaminos werden einige Tage in der tropischen Sonne gewendet und getrocknet, bevor sie
für den Weitertransport bereit und für die Röstung geeignet sind.
Kaffeeröstung
Wie Kaffee sein Aroma erhält.
Für echte Genießer beginnt das Kaffeeerlebnis schon mit seinem Aroma. Das Geheimnis dieses Aromas liegt in der
perfekten Röstung. Denn in jeder einzelnen Kaffeebohne stecken bis zu 1000 unterschiedliche Aromen. Die Kunst
des Röstens besteht darin, diese Aromen freizusetzen. Und weil jeder Rohkaffee seinen eigenen Charakter hat,
röstet Tchibo jede Sorte einzeln. Denn nur die Tchibo Einzelröstung holt aus jeder Kaffeesorte das Beste heraus.
Die Röstung bringt die Kaffeebohne erst so richtig in Form: Die Bohne verliert beim Rösten zwölf bis 15 Prozent
ihres Gewichts, wobei sie bis auf das Doppelte ihrer ursprünglichen Größe anwachsen kann. Außerdem nimmt die Bohne
hierbei den richtigen Farbton an und wechselt ihre Färbung von Grün über diverse Gelbtöne bis schließlich hin zur
gewünschten Kaffeebräune. Die eigentliche Geschmacksbildung und Aromaentfaltung setzt übrigens erst am Ende der
Röstung ein. Hier kommt es auf die Sekunde an, um die Röstung zu beenden, bevor die Bohne verbrennt. Nur Fachleute
mit langjähriger Erfahrung beherrschen diese perfekte Balance aus Temperatur und Zeit. Für Filterkaffee bedeutet das:
kürzer und heißer. Espressobohnen hingegen werden länger geröstet – und sind deshalb auch dunkler. Nach der Röstung
muss die Bohne sofort abgekühlt werden, damit sie nicht nachröstet und den gewünschten Geschmack behält.
Von mild-schokoladig bis herzhaft und fruchtig.