Worum geht es bei den von Tchibo unterstützen Projekten?
Tchibo unterstützt über GoGreen folgende vier Projekte:
Biomassekraftwerk in Indien
Pflanzliche Abfälle wie Maiskolben oder Zuckerrohrblätter werden in Malavalli in Indien normalerweise direkt auf den Feld verbrannt oder verrottet und setzen dabei schädliche Emissionen frei. Um dies zu verhindern, werden die Abfälle im Biomassekraftwerk in einem Dampfkessel verbrannt und der entstehende Dampf genutzt, um Strom für das regionale Netz zu erzeugen. Auf diesem Weg können CO2 Emissionen eingespart, die Umwelt und das Klima geschützt und erneuerbare Energien zur Stromerzeugung verwendet werden.
Deponiegaskraftwerk in der Türkei
Auf der Mamak-Mülldeponie in der Türkei werden täglich 3500 Tonnen Abfälle entsorgt, von denen rund 60 Prozent Bioabfälle sind. Vor der Inbetriebnahme des Deponiegaskraftwerks wurden diese Abfälle offen gelagert und förderten so die Entstehung von Deponiegas, das zur Hälfte aus dem gefährlichen Treibhausgas Methan besteht. Die Deponiegasanlage verhindert die Freisetzung des Gases in die Atmosphäre, indem es bereits bei der Verrottung abgesaugt und stattdessen zur Stromerzeugung für das regionale Netz genutzt wird. Außerdem bietet die Anlage eine Alternative zu fossilen Brennstoffen und trägt auf diese Weise zusätzlich zur Senkung von Treibhausgasemissionen bei.
Windkraftwerk in China
Das Windkraftwerk liegt in Liuao Stadt der Region Zhangpu im Süden Chinas, wo konstant hohe Windgeschwindigkeiten herrschen. Ziel des Projekts ist es, CO2 Emissionen durch die Nutzung der Windkraft zu reduzieren. Etwa 95.000 MWh sauberen Stroms produziert das Kraftwerk jährlich und ersetzt damit Strom, der unter anderem in Kohlekraftwerken generiert wird.
Windkraftwerk in Nicaragua
Stromgewinnung erfolgt in Nicaragua größtenteils mittels nicht erneuerbarer Energiequellen wie Heizöl und Diesel und verursacht schädliche CO2 Emissionen. Die 19 Windturbinen des Windkraftwerks „Amayo Wind Power Project“ leisten mit einer durchschnittlichen Stromproduktion von 196 GWh pro Jahr – etwa sechs Prozent der von Nicaragua benötigten Energie – einen wichtigen Beitrag für eine saubere Stromversorgung des Landes und senken den Ausstoß schädlicher Treibhausgase.
All diese Projekte fördern zusätzlich zu dem Klimaschutz auch die lokale Wirtschaft vor Ort, in dem Arbeitsplätze und Verdienstmöglichkeiten für die Menschen geschaffen werden. Zum Beispiel können Landarbeiter in Malavalli gesammelte Pflanzenreste an das Kraftwerk verkaufen und so zusätzliches Einkommen erwirtschaften.
