Go Green

Vollständige Umstellung auf klimaschonenden Paket- und Briefversand GoGreen

Bei dem Paketversand „GoGreen“ der Deutschen Post DHL werden die durch den Transport entstandenen Kohlenstoffdioxid-Emissionen durch weltweit anerkannte Projekte ausgeglichen. Bereits seit 2008 konnten unsere Kunden GoGreen durch einen Beitrag von 2 Cent unterstützen. Darüber hinaus versenden wir seit mehreren Jahren unsere Briefe über GoGreen.

Nun weiten wir unser Engagement aus: Wir übernehmen die Kosten für die GoGreen Versendung aller Versandbestellungen (Speditionsartikel ausgenommen). Damit gehen wir einen weiteren Schritt auf unserem Weg hin zu 100% Nachhaltigkeit und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Wie funktioniert GoGreen?
Die beim Versand unserer Sendungen jeweils unvermeidbaren CO2-Emissionen werden über global anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

Wie werden die Klimaschutzprojekte ausgewählt?

Die Projekte müssen den Anforderungen von zwei verschiedenen Standards mindestens entsprechen:


  • Verified Emission Standard: Ein globaler Standard zur Überprüfung der Klimawirksamkeit von Projekten.

  • Gold Standard: Ein unter anderem vom World Wide Fund for Nature (WWF) entwickelter Standard, der neben der ökologischen Wirkung auch eine positive Wirkung für die Wirtschaft vor Ort sowie die sog.Zusätzlichkeit sicherstellt. „Zusätzlichkeit“ bedeutet, dass die Klimakompensation Voraussetzung für die Betriebswirtschaftlichkeit des Projekts ist. So wird eine ungerechtfertige Zusatzfinanzierung von ohnehin lukrativen Projekten vermieden.
Indien Indien Indien Indien

Worum geht es bei den von Tchibo unterstützen Projekten?

Tchibo unterstützt über GoGreen folgende vier Projekte:

Biomassekraftwerk in Indien

Pflanzliche Abfälle wie Maiskolben oder Zuckerrohrblätter werden in Malavalli in Indien normalerweise direkt auf den Feld verbrannt oder verrottet und setzen dabei schädliche Emissionen frei. Um dies zu verhindern, werden die Abfälle im Biomassekraftwerk in einem Dampfkessel verbrannt und der entstehende Dampf genutzt, um Strom für das regionale Netz zu erzeugen. Auf diesem Weg können CO2 Emissionen eingespart, die Umwelt und das Klima geschützt und erneuerbare Energien zur Stromerzeugung verwendet werden.

Deponiegaskraftwerk in der Türkei

Auf der Mamak-Mülldeponie in der Türkei werden täglich 3500 Tonnen Abfälle entsorgt, von denen rund 60 Prozent Bioabfälle sind. Vor der Inbetriebnahme des Deponiegaskraftwerks wurden diese Abfälle offen gelagert und förderten so die Entstehung von Deponiegas, das zur Hälfte aus dem gefährlichen Treibhausgas Methan besteht. Die Deponiegasanlage verhindert die Freisetzung des Gases in die Atmosphäre, indem es bereits bei der Verrottung abgesaugt und stattdessen zur Stromerzeugung für das regionale Netz genutzt wird. Außerdem bietet die Anlage eine Alternative zu fossilen Brennstoffen und trägt auf diese Weise zusätzlich zur Senkung von Treibhausgasemissionen bei.

Windkraftwerk in China

Das Windkraftwerk liegt in Liuao Stadt der Region Zhangpu im Süden Chinas, wo konstant hohe Windgeschwindigkeiten herrschen. Ziel des Projekts ist es, CO2 Emissionen durch die Nutzung der Windkraft zu reduzieren. Etwa 95.000 MWh sauberen Stroms produziert das Kraftwerk jährlich und ersetzt damit Strom, der unter anderem in Kohlekraftwerken generiert wird.

Windkraftwerk in Nicaragua

Stromgewinnung erfolgt in Nicaragua größtenteils mittels nicht erneuerbarer Energiequellen wie Heizöl und Diesel und verursacht schädliche CO2 Emissionen. Die 19 Windturbinen des Windkraftwerks „Amayo Wind Power Project“ leisten mit einer durchschnittlichen Stromproduktion von 196 GWh pro Jahr – etwa sechs Prozent der von Nicaragua benötigten Energie – einen wichtigen Beitrag für eine saubere Stromversorgung des Landes und senken den Ausstoß schädlicher Treibhausgase.

All diese Projekte fördern zusätzlich zu dem Klimaschutz auch die lokale Wirtschaft vor Ort, in dem Arbeitsplätze und Verdienstmöglichkeiten für die Menschen geschaffen werden. Zum Beispiel können Landarbeiter in Malavalli gesammelte Pflanzenreste an das Kraftwerk verkaufen und so zusätzliches Einkommen erwirtschaften.

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