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Zweites Leben – Rückgabe & Recycling

Manchmal muss man sich einfach von seinen alten Produkten trennen. Doch das heißt nicht, dass man sie achtlos wegwerfen sollte. Unter dem Begriff „Zweites Leben“ haben wir darum alle Infos und nützliche Tipps zu Rückgabe & Recycling zusammengestellt. Damit gibt es auch für deine alten Produkte eine sinnvolle und umweltgerechte Zukunft.

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Textilrückgabe und -recycling

Alte Kleidung zurückzugeben lohnt sich auf jeden Fall.
Denn gebrauchte Kleidung ist wertvoll und kann für andere Menschen ein echter Segen sein. Und durch die längere Nutzung deiner Kleidung schonst du auch die Ressourcen unserer Erde und schaffst obendrein noch Platz in deinem Kleiderschrank.
Am besten und einfachsten gibst du deine Kleidung bei Organisationen ab, die sich dem Dachverband FairWertung e.V. angeschlossen haben. FairWertung ist ein Verband mit über 120 gemeinnützigen Organisationen, die Kleider sammeln und diese Menschen mit weniger Geld zukommen lassen oder aus dem Verkauf soziale Projekte finanzieren. Über die Standortsuche kannst du ganz einfach eine Rückgabemöglichkeit in deiner Nähe finden. In unseren FAQs erfährst du, was mit deiner Spende geschieht und nach welchen sozialen und ökologischen Anforderungen unser Partner arbeitet.

Hier geht's zur Standortsuche!

Elektroschrottverwertung

Deine alten Elektrogeräte können richtig wertvoll sein. Denn sie enthalten wertvolle Bestandteile, die recycelt und für neue Produkte wiederverwendet werden können. Außerdem können sie gefährliche Schadstoffe enthalten. Darum solltest du deine Elektrogeräte auf keinen Fall einfach wegwerfen, sondern fachgerecht entsorgen. Alte Elektrogeräte, aber auch gebrauchte Energiesparlampen oder LED-Lampen, kannst du zum Beispiel über das Rücknahmesystem unserer Partner von take-e-back oder die öffentlich-rechtlichen-Sammelstellen fachgerecht und kostenlos recyceln lassen. So vermeidest du schädliche Abfälle und schonst neue Ressourcen.

Dann schau dich hier um!

Recycling anderer Haushaltsprodukte

Es lohnt sich seine alten Haushaltprodukte fachgerecht verwerten zu lassen – die Frage ist nur, wie man das richtig macht. Denn genauso wie Elektroschrott enthalten z.B. alte Möbel, Matratzen oder Produkte aus Kunststoff und Metall teilweise noch wertvolle Bestandteile, die recycelt und für neue Produkte wiederverwendet werden können. Kaputte Produkte wiederum muss man sachgemäß entsorgen: Sie gehören etwa in die Wertstofftonne, auf den Sperrmüll oder den Recyclinghof.

Hier erfährst du mehr

Fragen und Antworten zur Textilrückgabe

Alles: von Kleidung über Schuhe bis Kuscheltiere – Hauptsache sie ist gut erhalten und gewissenhaft verpackt! Stark beschädigte oder verschmutzte Kleidung sowie Einzelschuhe gehören in die Mülltonne.
Bei Kleidercontainern mit dem FairWertung Logo in deiner Nähe oder bei allen FairWertung-Organisationen. Über die Standortsuche kannst du ganz einfach deine nächste Rückgabemöglichkeit finden.
Wenn es in deiner Nähe noch keine Rückgabemöglichkeit gibt, dann empfehle einfach den Sammelorganisationen in deiner Nähe, sich FairWertung anzuschließen.
Einige FairWertung-Organisationen betreiben Kleiderkammern oder Gebrauchtkleiderläden, in denen die Kleidung sortiert und zu fairen Preisen verkauft wird. Überschüsse aus diesen Läden und Kleidung aus Containern und Straßensammlungen werden an Textilsortierbetriebe verkauft und dort für internationale Second-Hand Märkte sortiert. Auf diese Weise gehen bis zu 55% nach Osteuropa, Afrika oder den Mittleren Osten und werden dort in Secondhand-Läden oder auf Marktständen angeboten. Textilien, die sich nicht für Secondhand Märkte eignen (40%), werden zu Putzlappen oder anderen Rohstoffen recycelt. Nur 5 bis 10 Prozent landen im Abfall.
Erfahre hier, was mit den Erlösen der Kleiderspende passiert.
Kleidersammlung ist nicht gleich Kleidersammlung. Es lohnt sich genau hinzusehen, wer die Kleider sammelt, was damit passiert und wem mögliche Erlöse zugutekommen. Aufgepasst werden sollte vor allem bei illegalen Containern oder Straßensammlungen (z.B. in Wäschekörben). Diese geben oft nur eine Handynummer an und verwenden emotional klingende Namen, wie z.B. „Mutter Theresa“ oder „Pater Rodriguez“, um an Hilfsbereitschaft zu appellieren. Zudem gibt es gewerbliche Kleidersammler, die das Logo eines gemeinnützigen Vereins nutzen und damit eine vermeintliche soziale Nutzung der Kleidung oder Erlöse vorgeben.
Das Logo FairWertung bietet darum eine wichtige Orientierungshilfe. Es steht für eine gemeinnützige Kleidersammlung, die soziale und ökologische Standards erfüllt. Dies wird von FairWertung oder externen Prüfern kontrolliert. Mit deiner Kleiderspende kann so noch etwas Gutes getan werden.
Es kommt mehr gebrauchte Kleidung zusammen, als soziale Einrichtungen benötigen. Darum werden Textilien weiterverkauft und auf diese Weise soziale Projekte finanziert.
Hauptsächlich nach Mittel- und Osteuropa, Afrika und den Mittleren Osten. Dort wird ein Großteil der Kleidung auf Kleidermärkten verkauft und bietet so vielen Menschen preisgünstige Bekleidung zu guter Qualität sowie den lokalen Textilhändlern Einkommensmöglichkeiten.
Textilexporte werden immer wieder kontrovers diskutiert. Teilweise wird behauptet, dass sie den afrikanischen Textilmarkt zerstören würden. Nachforschungen zeigen allerdings: Secondhand-Kleidung ist für viele Menschen mit geringem Einkommen unverzichtbar, weil sie preisgünstige, gute Kleidung erhalten. Zudem schafft der Handel und die Umarbeitung von Secondhand-Kleidung Arbeitsplätze und Einkommen für die Menschen vor Ort. Die afrikanische Textilindustrie hat vielmehr mit anderen Problemen zu kämpfen: Sie muss sich etwa gegen die asiatische Konkurrenz oder Korruption durchsetzen.
Zu diesen Ergebnissen ist auch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gekommen. Auch das „Dialogprogramm Afrika“, in dem FairWertung zwei Jahre lang Stimmen und Einschätzungen aus zahlreichen Ländern gesammelt hat, bestätigt die pauschale Kritik nicht.
Die FairWertung-Organisationen sind gemeinnützig und finanzieren mit den Erlösen soziale Projekte, zum Beispiel Bildungsprojekte in Entwicklungsländern oder soziale Arbeit mit alleinerziehenden Frauen oder Integration von Langzeitarbeitslosen vor Ort.
Alle FairWertung-Organisationen haben sich freiwillig zur Einhaltung gemeinsamer Standards bei der Sammlung und Weiterverwendung gebrauchter Textilien verpflichtet. Damit wird sichergestellt, dass die Kleiderspende gemeinnützig eingesetzt und sinnvoll weiterverwendet und verwertet wird.
Die Standards:
  1. Gemeinnützigkeit: Jedes gespendete Kleidungsstück unterstützt soziale Zwecke und Menschen auf der ganzen Welt.
  2. Kein Namensverkauf an andere Sammler: Der Name, der auf der Sammlung steht, ist auch für die Sammlung verantwortlich.
  3. FairWertung-Organisationen erfüllen alle Rechtsnormen: das heißt, dass alles mit rechten Dingen zugeht.
  4. Klare und wahrheitsgemäße Informationen: Es wird klar, sachlich und offen kommuniziert.
  5. Umweltschutz und verantwortliche Entsorgung: Abfälle werden korrekt und umweltverträglich verwertet.
  6. Umfassende Transparenz und Kontrolle: Die Kleiderspenden werden transparent weiterverwendet und verwertet. Externe Prüfer und FairWertung kontrollieren die Standards.

So recycelst du deine alten Produkte richtig

Was machst du mit Möbelstücken, die nicht mehr in die Wohnung passen oder die du austauschen möchtest? Gemeinnützige Einrichtungen oder Verkaufsplattformen im Internet sind dafür dankbare Abnehmer.
Kaputte Möbelstücke, die sich nicht reparieren lassen, gehören auf den Sperrmüll oder auf den Recyclinghof. Dort können die Materialien recycelt und für neue Produkte wiederverwendet werden.
Bequemer Tipp: Wenn du sehr große Produkte bei uns kaufst, kannst du deine alten sperrigen Polstermöbel und Matratzen ganz einfach von unserem Speditionspartner Rhenus mitnehmen und fachgerecht entsorgen lassen.
Hier findest du mehr Informationen
Produkte aus Kunststoffen, Metallen oder Verbundstoffen kannst du in einigen Regionen über die gelben oder orangenen Wertstofftonnen oder Wertstoffsäcke entsorgen. Die Materialien werden sortiert, recycelt und können als recyceltes Material für neue Produkte verwendet werden.
Produkte aus unbeschichtetem Papier entsorgst du am besten im Altpapier in der blauen Tonne. Denn Papiermüll ist ein wichtiger Rohstoff für die Papierherstellung. Wusstest du etwa, dass in deutschen Papierfabriken über 70% Altpapier zur Herstellung von neuem Papier genutzt wird? Und du kannst ganz einfach dazu beitragen!
Produkte aus Glas recycelst du über die Altglascontainer. Aber achte auf die Farbigkeit des Glases: Altglas, das nicht eindeutig Weiß oder Braun ist, kommt in den Container für Grünglas. Denn Grünglas verträgt sich beim Recycling am ehesten mit anders farbigem Glas.
Achtung: Sicherheits- oder Spiegelglas (z.B. Fenster oder Glasplatten), Glühbirnen, Keramik, Porzellan, Bleikristall oder sonstige Störmaterialien gehören nicht ins Altglas, sondern in den Restmüll. Sie stören sonst den Recyclingprozess.

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