Wissenswertes

Wissenswertes über Espresso

Wussten Sie schon ...

dass man durchschnittlich 42 Kaffee-Bohnen für einen Espresso benötigt?
dass das italienische Wort »espresso« so viel bedeutet wie »auf Verlangen für den Gast sofort zubereitetes Gericht«?
dass man den Espresso in Italien auch als »la piccola frustatina«, die kleine Peitsche, kennt?
dass ein Espresso in den italienischen Bars im Stehen günstiger ist als im Sitzen? Der Service am Platz wird dort extra berechnet.
dass in den Espresso Kristall- und nicht Würfelzucker gehört?
dass ein Espresso mit einem Schuss Zitrone bei einem »Kater« wahre Wunder bewirken soll?
dass man einen wahren Könner an der Espresso-Maschine als Barista bezeichnet?
dass es Weltmeisterschaften für die besten Baristi gibt?

Was unterscheidet Espresso vom "normalen" Kaffee?

Der klassische Espresso unterscheidet sich vom "normalen" Kaffee nicht nur durch die viel kleinere Tasse. Schon bei der Zubereitung genießt der Espresso eine Sonderstellung. Einfaches Aufbrühen reicht nicht aus. Egal ob mit einem Halb- oder Vollautomaten – das Prinzip der Herstellung ist immer das gleiche. Für einen Espresso muss heißes Wasser mit einem enormen Druck durch extrem fein gemahlenes Kaffee-Pulver gepresst werden. Statt eines Filters wird ein Sieb verwendet, das auch die aromatischen Kaffeeöle durchlässt. Es entsteht ein sehr starker und geschmacksintensiver Kaffee, auf dem sich ein dichter, haselnussbrauner Schaum bildet – die Crema. Die perfekte Durchlaufzeit einer Tasse Espresso beträgt 30 Sekunden. Nicht kürzer (sonst schmeckt der Espresso fade) und auch nicht länger (sonst lösen sich zu viele Bitterstoffe).
Dass der Espresso mehr Koffein enthält als ein normaler Kaffee ist allerdings ein Gerücht. Die starke Röstung der Kaffee-Bohnen, die feine Mahlung und die kürzere Kontaktzeit des Kaffee-Mehls mit dem heißen Wasser sorgen für einen geringeren Koffeinanteil. Für den Espresso wird der Rohkaffee länger und dunkler geröstet, um den natürlichen Säuregehalt der Bohnen zu senken.

Was macht den Tchibo Espresso und Caffè Crema so besonders?

Tchibo Espresso und Caffè Crema zeichnen sich durch fein abgestimmte Mischungen bester Tchibo Arabica Bohnen aus. Für einen authentisch italienischen Espresso-Genuss runden wir unseren Espresso Sizilianer Art außerdem mit vollmundigem Robusta ab. Darüber hinaus werden die Kaffee-Bohnen durch die Tchibo Einzelröstung veredelt, die jeder Sorte ihren einzigartigen Charakter verleiht und so für ein unvergleichliches Geschmackserlebnis sorgt.
Bei unserem Tchibo Espresso Mailänder Art entsteht so der elegant-fruchtige Charakter mit sanfter Schokoladen-Note - und macht ihn so zum außergewöhnlichen Genuss für alle Liebhaber typisch norditalienischen Espressos.
Der typisch süditalienische Charakter kommt in unserem Tchibo Espresso Sizilianer Art zur vollen Entfaltung. Seine kräftig-intensive Note sowie der volle Körper machen den Tchibo Espresso Sizilianer Art zur ersten Wahl für Freunde italienischen Temperaments.
Tchibo Caffè Crema Vollmundig wird im Vergleich zum Filterkaffee dunkler geröstet und erhält so seinen vollmundig-aromatischen Charakter mit dezenter Schokoladen-Note sowie die köstlich samtige Löffel-Crema.
Und für alle, die es etwas milder mögen, gibt es unseren Tchibo Caffè Crema Mild: Die Entfaltung seiner ganz eigenen, unverkennbar zarten Frucht-Note macht ihn zu einem harmonisch-sanften Geschmackserlebnis mit köstlich samtiger Löffel-Crema.

Was macht einen Espresso zum perfekten Espresso?

Für das "Nationale Institut für den italienischen Espresso", einer renommierten Vereinigung von Espresso-Experten, ist der Fall ganz klar: Der perfekte Espresso ist gekrönt von einer dunklen, nussbraunen und stabilen Schaumschicht, die eine feine Struktur besitzt und von hell ocker-braunen, fast orange-gelblichen Lichtreflexen charakterisiert wird. Kurz: der perfekte Espresso beginnt mit der perfekten Crema. Außerdem verströmt er einen Duft, der die Noten von Blumen, Früchten, geröstetem Brot und Schokolade in sich vereint. Der Geschmack ist rund, lang anhaltend und samtig.

Espresso-Historie

Den ersten Espresso haben wir dem Mailänder Ingenieur Luigi Bezzera und einem unbekannten Neapolitaner, dessen Name bis heute nicht überliefert ist, zu verdanken. Angeblich ging es den beiden Erfindern nicht schnell genug mit der herkömmlichen Kaffee-Zubereitung. Deshalb entwickelten sie Mitte des 19. Jahrhunderts die allererste Espresso-Maschine und stellten den Prototypen 1855 kurzerhand auf der Weltausstellung in Paris vor.
Bis zur Serienreife dauerte es allerdings noch ein paar Jahrzehnte. 1901 brachte Bezzera seine Espresso-Maschine in Italien auf den Markt. Der Siegeszug des Espresso begann.
Den ersten Espressi fehlte jedoch damals das gewisse Etwas – die Crema. Erst 1938 durften sich die Kaffeetrinker über die aromatische Schaumschicht auf ihrem Espresso freuen. Achille Gaggia, ebenfalls Italiener, war auf die Idee gekommen, das heiße Wasser mit enormem Druck durch das Kaffeepulver zu pressen. Dank dieser neuen Methode entstand die feine Crema-Schicht.
Der Name Espresso kommt aus dem Italienischen und bedeutet "für den Gast zubereitetes Gericht". Ein Ausdruck aus den Espresso-Anfängen, als man das Heißgetränk nur in Bars genießen konnte. Diese Zeiten sind glücklicherweise lange vorbei.



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