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So finden Sie den richtigen Mahlgrad

Erst durch das Mahlen der Kaffeebohnen werden die vielen unterschiedlichen Kaffeearomen freigesetzt. Der Mahlgrad ist dabei entscheidend – denn je nach Zubereitungsart muss das Kaffeepulver feiner oder gröber gemahlen sein.

Der feine Unterschied

Je nachdem, ob ein Kaffee bei der Zubereitung lang oder kurz mit dem Wasser Kontakt hat, muss ein grober, mittlerer oder feiner Mahlgrad gewählt werden.

Warum ist das so? Ganz einfach: Fein gemahlener Kaffee bietet dem Wasser mehr Oberfläche und entfaltet so seine Aromen schneller als grobes Pulver. Eine feine Mahlung eignet sich also für kurze Zubereitungszeiten, eine grobe Mahlung eher für lange Ziehzeiten wie beispielsweise in der Siebstempelkanne.

Wie fein oder grob Sie Ihren Kaffee mahlen müssen, um bei den unterschiedlichen Zubereitungsarten das beste Ergebnis zu erreichen, sehen Sie in unserer Übersicht der idealen Mahlgrade für die verschiedenen Zubereitungsarten.

Welcher Mahlgrad für welche Zubereitung?

Je nachdem, ob Sie Ihren Lieblingskaffee in der Siebstempelkanne zubereiten oder auf die gute alte Kaffeemaschine schwören, muss der Mahlgrad gröber oder feiner sein.

Grober Mahlgrad

In der Siebstempelkanne soll das Kaffeepulver 3 bis 4 Minuten ziehen, bevor der Stempel heruntergedrückt wird. Für diese Zubereitung wird ein grober Mahlgrad gewählt. Der ideale Mahlgrad ist erreicht, wenn das Pulver die Konsistenz von grobem Meersalz hat.
Die Zubereitung mit der Siebstempelkanne

Mittlerer Mahlgrad

Bei der Zubereitung von Filterkaffees soll das heiße Wasser nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam durch das Kaffeepulver laufen. Wichtig ist daher ein mittelfeiner Mahlgrad, wodurch das Kaffeepulver die Konsistenz von feinem Sand hat.
Die Zubereitung mit dem Handfilter

Feiner Mahlgrad

Beim Siebträger wird das Wasser mit hohem Druck und bei kurzer Kontaktzeit durch das Kaffeepulver gepresst. Damit sich alle Aromen schnell entfalten, empfiehlt sich ein sehr feiner Mahlgrad. Dadurch erhält das Kaffeepulver die Konsistenz von Mehl oder Traubenzucker.
Die Zubereitung mit der Siebträgermaschine
Passt der Mahlgrad nicht zur Zubereitungsart, werden die Aromen und Inhaltsstoffe nicht optimal herausgelöst.
Ist z.B. das Kaffeepulver im Siebträger zu grob, fließt das Wasser zu schnell hindurch –
der Kaffee schmeckt dünn oder sauer. Ist andersherum das Pulver in der Siebstempelkanne zu fein,
nimmt das Wasser u.a. zu viele Bitterstoffe auf, der Kaffee schmeckt zu stark und bitter.