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Nachhaltigkeit

Mehr als nur ein Wort.
Wenn wir bei Tchibo von Nachhaltigkeit sprechen, stehen für uns nicht Worte, sondern ganz konkretes Handeln im Mittelpunkt. Seit 2006 ist Nachhaltigkeit fester Bestandteil der Tchibo Strategie und das Ziel ist klar:
Wir wollen eine 100% nachhaltige Geschäftstätigkeit erreichen.
Wenn Sie mehr über unser Engagement erfahren möchten, klicken Sie hier:
Tchibo Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit bei Tchibo

Nachhaltigkeit bedeutet, heute so zu leben, dass auch zukünftige Generationen ihre Bedürfnisse im gleichen Maße befriedigen können wie wir es heute tun.

Am Beispiel von Kaffee heißt das konkret, dass der Kaffeefarmer so wirtschaftet und produziert, dass auch seine Söhne und Töchter noch die Möglichkeit haben werden, entsprechende Kaffee-Qualitäten und -Mengen herzustellen. So wird eine nachhaltige Entwicklung sichergestellt, in der alle zukünftigen Generationen vom Kaffeeanbau gut leben können.

Was bedeutet das für Tchibo: Der Anspruch, beste Kaffee-Qualität zu bieten, erfordert von uns große Sorgfalt entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Bei der Auswahl der Kaffee-Bohnen im Ursprung, beim Transport, bei unserer Qualitätsröstung, bei der Verpackung. Unter bester Qualität verstehen wir dabei nicht nur die sensorischen Eigenschaften des Kaffees, sondern auch nachhaltige Aspekte, wie soziale, ökologische und ökonomische. Wir sind davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit den Schlüssel zu hochwertiger Kaffeequalität darstellt.

Deswegen achten wir nicht nur auf bestmögliches Aroma und den Charakter der Herkunft, sondern setzen uns zugleich für den Schutz der Natur und für bessere Lebensbedingungen der Kaffeebauern und ihrer Familien in den Ursprungsländern ein.
Nachhaltigkeit ist bei Tchibo fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. In der Praxis bedeutet dies: Wir überprüfen und optimieren unsere Tätigkeiten sowohl unter Umwelt- als auch unter sozialen Aspekten. Das Ziel von Tchibo ist es, mittelfristig alle Produkte und Prozesse nachhaltig zu gestalten. Auf diese Weise sollen die Marke Tchibo und ihre Produkte zu 100% für ökologische und soziale Verantwortung stehen.

Dabei konnten wir bereits einige Erfolge erzielen: Im Kalenderjahr 2014 waren bereits gut 35 % der Rohkaffees in unser Nachhaltigkeitskonzept einbezogen (Rainforest Alliance, Fairtrade, UTZ Certified, Bio gemäß EU-Rechtsvorschriften, 4C und vergleichbare Modelle). Schon heute kommen unsere Tchibo Privat Kaffees, Barista Caffè Crema und Barista Espresso aus 100% zertifiziert nachhaltigem Anbau. Auch alle Kaffees für unsere Cafissimo-Kapseln sind auf 100% zertifiziert nachhaltige Kaffeequalitäten umgestellt. Damit stammen rund 50% der in Deutschland angebotenen nachhaltigen Filterkaffees von Tchibo.
Auf unserem Weg zu einem 100 Prozent nachhaltigen Kaffeegeschäft arbeiten wir mit unabhängigen Standardorganisationen zusammen und erweitern kontinuierlich unser Angebot an nachhaltigen Produkten. Die unterschiedlichen Organisationen und ihre lokalen Partnerorganisationen sind für uns wichtige Partner, um den Kaffeefarmern nachhaltigere Praktiken zu vermitteln und deren Anwendung dauerhaft sicherzustellen.
Auf unserem Weg zu einer 100 Prozent nachhaltigen Geschäftstätigkeit arbeiten wir mit den international anerkannten Standardorganisationen Rainforest Alliance, UTZ Certified, Fairtrade und den Organisationen hinter dem Bio-Label nach (EU) Öko-Rechtsvorschriften zusammen.
Die Rainforest Alliance ist eine international anerkannte Umweltschutzorganisation. Ihr Ziel ist es, einen sicheren und intakten Lebensraum für Mensch und Natur zu schaffen. Die Rainforest Alliance setzt sich für umweltschonende Landnutzung und sozial verantwortungsvolles Wirtschaften ein. Dazu gehören der Schutz der Tier- und Pflanzenwelt ebenso wie angemessene Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Menschen vor Ort.
Weitere Informationen
UTZ Certified ist ein Programm und Gütesiegel für nachhaltigen Anbau von Kaffee, Kakao und Tee. Die Organisation unterstützt beispielsweise Kaffeebauern dabei, in den Bereichen Betriebswirtschaft, soziale Bedingungen und in Umweltmanagement geschult zu werden. Den Kaffeefarmern hilft das, bessere Ernten einzufahren, die Qualität ihrer Rohkaffees zu verbessern und höhere Erträge zu erzielen. Das wiederum hilft nicht nur den einzelnen Familien, sondern auch der ganzen Wirtschaft.
Weitere Informationen
Das FAIRTRADE-Siegel ist ein unabhängig kontrolliertes Produktsiegel für Fairen Handel. Es beinhaltet insbesondere die Zahlung eines festgelegten Mindestpreises und einer Prämie zur Verwendung in Gemeinschaftsprojekten. So erhalten die Kaffeebauern die Möglichkeit, ihre Dörfer und Familien aus eigener Kraft zu stärken und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Zurzeit profitieren 1,6 Millionen Kleinbauern und Arbeiter in über 60 Ländern vom Fairen Handel.
Weitere Informationen
Kaffee steht für nachhaltigen Anbau im Einklang mit der Natur. Produkte, die das Bio-Siegel tragen, sind gemäß den EU-Vorschriften ausschließlich mit natürlichem Dünger und Pflanzenschutzmitteln behandelt worden. Biologischer Landbau ist schonend für die Natur und hält dadurch bspw. den Boden dauerhaft fruchtbar, schont Rohstoffreserven oder hilft, die Artenvielfalt zu erhalten.
Weitere Informationen

Soziales Engagement

Unser Kinder-Projekt in Guatemala

In Guatemala wächst aromatischer Arabica-Hochlandkaffee. Dieser qualitativ hochwertige Kaffee ist wichtiger Bestandteil vom Tchibo Privat Kaffee Guatemala Grande. Der Hochlandkaffee wächst hier an steilen Gebirgsketten und wird von Erntehelfern von Hand gepflückt. Dabei überschneiden sich die Schulferien oftmals mit der Erntesaison. Da Betreuungseinrichtungen für die Kinder fehlen, nehmen die Eltern ihre Kinder oft mit zur Arbeit. So wird leider häufig die Grenze zur verbotenen Kinderarbeit überschritten.
Deshalb engagiert sich Tchibo in Kooperation mit lokalen Bildungsträgern in Guatemala dafür, das Angebot der Betreuungsmöglichkeiten für Kinder der Kaffeepflücker nachhaltig zu verbessern. Bildung ist der Schlüssel für eine gesellschaftliche Entwicklung. Guatemala ist ein klassisches Entwicklungsland. Mit unserem Kinderprojekt tragen wir dazu bei, dass sich die Kinder im Umfeld unseres Kaffeeanbaus entwickeln können. Damit leisten wir zugleich einen Beitrag zur Entwicklung der Region und des Landes insgesamt.
Leider ist Kinderarbeit ein weltweites Thema, das nicht nur im Kaffeesektor vorkommt. Trotz intensiver internationaler Bemühungen ist sie, insbesondere in der Landwirtschaft von Entwicklungsländern, nach wie vor eine Herausforderung. Noch kann Kinderarbeit, wie sie unter anderem in Guatemala vorkommt, nicht ausgeschlossen werden. Tchibo lehnt Kinderarbeit ab und trägt mit dem Engagement dazu bei, dass hierzu eine Alternative geschaffen wird.
Wir arbeiten schon jetzt eng mit lokalen Organisationen zusammen, zum Beispiel der Kommune Olopa in Chiquimula. Das Interesse ist groß, Kinderbetreuung während der Erntezeit langfristig zu gewährleisten. Wenn das Bewusstsein vor Ort da ist und gute Überzeugungsarbeit geleistet wird, stehen die Chancen gut, dass Teile des Projekts von guatemaltekischen Trägern finanziert werden. Bei Bedarf wird Tchibo einen Teil des Projektes noch weiter finanzieren.
Das Projekt wird kontinuierlich und transparent dokumentiert. In regelmäßigen Abständen sind auf der Projektseite Updates im Tagebuch zu lesen.
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Die Aktion lief von April 2013 bis Januar 2015. In dieser Zeit gab es mehrere Zeiträume, in denen 10 Cent pro verkauftem Pfund Privat Kaffee dem Projekt flossen.
Der wirtschaftliche Erfolg von Tchibo hängt maßgeblich vom Verkauf unserer Produkte ab. Durch die Verknüpfung des Verkaufs unserer Produkte mit einer finanziellen Unterstützung des Projekts schlagen wir eine Brücke zwischen unserem Geschäft und unserem sozialem Engagement. So rücken wir das Thema Kaffee und dessen Anbaubedingungen in das Bewusstsein der Kunden und geben ihnen die Möglichkeit, etwas Gutes zu tun.
10 Cent scheinen vielleicht auf den ersten Blick nicht sehr viel zu sein. Doch auch kleine Summen können Großes bewirken. Und so summieren sich auch 10 Cent schnell zu einer großen Summe. Während der Aktionszeiträume sind insgesamt 1.947.315 Euro zusammengekommen.

Unser Bildungsprojekt in Tansania

In Tansania wächst aromatischer Arabica-Hochlandkaffee in Höhenlagen von mindestens 1.600 Metern. Der Kaffee wächst dort überwiegend auf Kleinfarmen, die durchschnittlich bis zu einem Hektar groß sind. Dieser qualitativ hochwertige Kaffee wird unter anderem für den Tchibo Privat Kaffee African Blue verwendet. In der Region Mbeya, in der wir unser Bildungsprojekt mit Save the Children umsetzen, haben wir erstmalig 2015 Kaffee eingekauft. Diesen bieten wir unseren Kunden Ende 2015 für kurze Zeit als „Rarität des Jahres“ an. Mit der Ernte verdienen viele Familien hier ihren Lebensunterhalt.
Perspektivlosigkeit der Jugend ist leider in Tansania wie auch in vielen anderen Entwicklungs- und Schwellenländern ein großes Problem. Knapp 40% der tansanischen Bevölkerung sind unter 18 Jahren. Besonders in ländlichen Regionen ist es für junge Menschen eine Herausforderung ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dies hat diverse Gründe: Eine Familie hat in Tansania durchschnittlich 5,3 Kinder (Weltbank, 2012). In der Regel erbt nur eines der Kinder die Kaffeefarm. Die anderen Kinder müssen nach Beendigung der Grundschule im Alter von 14 oder 15 Jahren ihren Lebensunterhalt bald selbst bestreiten. Eine weitere Ausbildung auf der Secondary School (weiterführenden Schule) oder ein Vocational Training (berufliche Ausbildung) ist selten möglich. Allerdings können diese Jugendlichen auch noch nicht auf Kaffeefarmen arbeiten, da dies häufig erst ab 18 Jahren möglich ist. Die Jugendlichen stecken so in einem echten Dilemma. Auf Grund mangelnder Alternativen ist der Weg in die informelle Arbeit oder Illegalität damit schwer vermeidbar. Tchibo möchte benachteiligten Jugendlichen die Möglichkeit geben, eine Ausbildung zu machen und ihnen damit eine Perspektive bieten. So sollen sie sich und ihrer zukünftigen Familie eine gute Lebensgrundlage aufbauen können.
Die Aktion startet am 26.10.2015 und läuft bis zum 17.01.2016. Pro verkauftem Pfund Tchibo Privat Kaffee fließen 10 Cent in das Bildungsprojekt. Mit dieser Aktion arbeitet Tchibo bereits zum zweiten Mal mit der weltgrößten unabhängigen Kinderrechtsorganisation Save the Children zusammen. In Save the Children haben wir dabei einen vertrauensvollen Partner gefunden, der bereits langjährige Erfahrungen in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit sowie der Not- und Katastrophenhilfe aufweisen kann.

Unser gemeinsames Bildungsprojekt setzt insbesondere an zwei Punkten an:
  • Wir ermöglichen Jugendlichen eine Ausbildung, beispielsweise zum Schneider oder Schreiner.
  • Wir engagieren uns dafür, die Bildungsqualität in der Grundschule zu verbessern, damit mehr Schüler einen erfolgreichen Abschluss schaffen.
Der wirtschaftliche Erfolg von Tchibo hängt maßgeblich vom Verkauf unserer Produkte ab. Durch die Verknüpfung unserer Produkte mit einer finanziellen Unterstützung für das Projekt schlagen wir eine Brücke zwischen unserem Geschäft und unserem sozialem Engagement. So rücken wir das Thema Kaffee und dessen Anbaubedingungen in das Bewusstsein der Kunden und geben ihnen die Möglichkeit, sich am Projekt zu beteiligen und die Menschen in Tansania zu unterstützen.
An der Aktion nehmen alle Kaffees unserer nachhaltigen Privat Kaffee Produkt-Range teil, z.B. die Sorten African Blue, Guatemala Grande und Brazil Mild. Natürlich gilt das auch für die Sorten, die es exklusiv in den Filialen oder unseren Webshop gibt (Wiener Melange, Vulkan-Bohnen, Schattenwald-Bohnen, Perl-Bohnen, Colombia Fino und unserer Raritäten). Für die Rarität des Jahres werden wir sogar 1 Euro pro 250g dem Projekt zur Verfügung stellen.
Das Projekt wird kontinuierlich und transparent dokumentiert. In regelmäßigen Abständen werden auf der Projektseite Updates zu lesen sein. So kann jeder den Projektfortschritt mit begleiten. Darüber hinaus nutzen wir auch unsere anderen Kanäle, wie beispielsweise das Tchibo Magazin, Social Media oder PR, um über den Fortschritt vor Ort zu berichten.
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Save the Children und Tchibo

In Zusammenarbeit mit der weltweit größten unabhängigen Kinderrechtsorganisation Save the Children will Tchibo Kinder und ihre Familien in Kaffeeanbaugebieten unterstützen, schädliche Kinderarbeit bekämpfen und langfristig berufliche Perspektiven durch Bildung ermöglichen. Dabei hoffen wir, durch eine Verbindung von Save the Childrens Expertise mit Tchibos Nachhaltigkeitsansatz die Lebensbedingungen der Kinder in Kaffeeanbauregionen nachhaltig zu verbessern.
Save the Children arbeitet heute in mehr als 120 Ländern. In Tansania und Guatemala hat die Kinderrechtsorganisation jahrzehntelange Erfahrung in der Projektarbeit für besonders benachteiligte Kinder und Jugendliche. Wie überall auf der Welt kämpft Save the Children hier für die Rechte aller Kinder auf Gesundheit und Überleben, Schule und Bildung, Schutz vor Gewalt und Ausbeutung sowie Schutz vor Gefahren im Not- und Katastrophenfall. Eine wichtige Grundlage der Projektarbeit ist, dass Save the Children Kinder immer mit einbezieht und allen Kindern hilft, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft oder ihrer Religion. Grundlage ist ebenso, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten: Save the Children erarbeitet Lösungen mit den Menschen vor Ort, bezieht Dorf-Älteste und Gemeinderäte genauso wie Behörden und Regierung in die Arbeit ein und stärkt somit die nachhaltige Entwicklung.
Tansania und Guatemala implementiert, die als Teil eines weltweiten Netzwerks gemeinsamen Qualitätsstandards unterliegen. Lokale Save the Children Mitarbeiter im Projektgebiet kontrollieren die im Vorfeld zwischen Tchibo und Save the Children vertraglich festgehaltene Projektplanung und -umsetzung, garantieren die Qualitätssicherung sowie Einhaltung von Richtlinien. In regelmäßigen Abständen erfolgt ein persönlicher Austausch sowie formelle Berichterstattung an Tchibo. Im Rahmen von persönlichen Projektbesuchen vor Ort prüfen verantwortliche Mitarbeiter zudem den Projektverlauf und -ergebnisse. Save the Children Deutschland wird regelmäßig vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) intensiv und umfassend geprüft und hat das DZI Spenden-Siegel erhalten. Das DZI bescheinigt mit der Vergabe seines Spendensiegels eine transparente Mittelverwendung, eine sachliche und wahrhaftige Information und Werbung sowie angemessene Verwaltungsausgaben. Save the Children veröffentlicht alle Einnahmen und Ausgaben auf der eigenen Website. Hier kann jeder sehen, wie hoch die Ausgaben für Verwaltung insgesamt sind, und wie viel Geld in die Projekte fließt.