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WE – Der Mensch im Mittelpunkt

Wir bei Tchibo bieten immer wieder tolle, neue Produkte an. Was aber immer gleich bleibt, ist unser Interesse an den Menschen hinter unseren Produkten. Und deswegen haben wir im Jahr 2007 das Trainingsprogramm WE ins Leben gerufen. Unser großes Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen vor Ort dauerhaft zu verbessern.

Wohin geht die Reise?

WE, das umfasst nicht nur Tchibo, sondern auch unsere Produzenten. Genauer gesagt steht WE aber für „Worldwide Enhancement of Social Quality“. Und dabei handelt es sich um ein Programm, bei dem wir uns gemeinsam mit den Menschen vor Ort für bessere Arbeitsbedingungen einsetzen. Denn in Schwellen- und Entwicklungsländern sind soziale und ökologische Standards, wie wir sie kennen, nicht die Norm. Es mangelt oft an demokratischer Selbstbestimmung, staatlicher Kontrolle oder an Fachwissen in Arbeitsrecht und -schutz.
Diese Themen wollen wir zusammen angehen und so Lösungen für bessere Arbeitsbedingungen finden.

Ein offenes Ohr für viele Meinungen

Bereits jetzt haben wir mit dem WE Programm über 323 Fabriken und über 320.000 Beschäftigte in 9 Ländern, wie beispielsweise Bangladesch, Indien und Äthiopien erreicht. Besonders wichtig ist uns hierbei der Dialog zwischen Managern und Beschäftigten. In Workshops können die Teilnehmer lernen, ihre Probleme am Arbeitsplatz, wie zum Beispiel ungerechte Löhne, Arbeitszeiten oder Diskriminierung, offen anzusprechen und gemeinsam zu lösen. Denn wichtig ist vor allem eines: Jede Meinung zählt.

„Ich habe gelernt, im Team Probleme zu lösen“

Jin Gui ist heute Teamleiter in einer Fabrik und für viele Kollegen verantwortlich, auch wenn er nur sechs Jahre die Schule besucht hat. Auf seinem Weg hat ihm das WE Programm neue Möglichkeiten eröffnet.

„Ich habe mich getraut, meine Meinung zu sagen“

Hien war eine schüchterne Fabrikmitarbeiterin aus Vietnam, die sich nur selten getraut hat, mit anderen Menschen zu sprechen. Wie das WE Programm ihr nicht nur den Arbeitsalltag, sondern auch ihr Privatleben zum Positiven verändert hat, erzählt sie uns in diesem Video.

Wir stellen uns jeder Herausforderung

Aber wir müssen auch zugeben, dass wir mit unseren Bemühungen manchmal an unsere Grenzen stoßen. Denn leider kann man nicht alle Probleme innerhalb der Fabriken lösen. Wenn es um existenzsichernde Löhne oder gewerkschaftliche Organisationsfreiheit geht, muss auch die Politik und die Zivilgesellschaft mit an einem Strang ziehen. Deswegen bemühen wir uns zusätzlich mit Arbeitgebern, Gewerkschaftlern und der Politik auf internationaler Ebene und im jeweiligen Land Lösungen zu finden.

Und wenn du jetzt neugierig geworden bist, was im Rahmen des WE Programms noch alles erreicht wurde, dann lade dir gerne unsere Broschüre runter.

Broschüre herunterladen (PDF)

WE. Das sind wir!

42.000 Beschäftigte und Manager aus 9 Ländern haben in den vergangenen Jahren am WE Trainingsprogramm teilgenommen. Weil wir wissen wollten, wie unser WE Programm eigentlich bei den Menschen vor Ort ankommt, haben wir sie ganz einfach gefragt und spannende Antworten bekommen.

Fang, 23, Fabrikmitarbeiterin aus China

"Vieles ist besser geworden"

"Für uns hat sich durch das WE Programm viel verbessert: Die Überstunden wurden reduziert und das Kantinenessen ist besser geworden. Außerdem ist unsere Wohnanlage sauberer als vorher. Statt Vierbettzimmer gibt es jetzt Doppelzimmer."

Fang, 23, arbeitet in einer Fabrik in China, die für Tchibo Sportbekleidung, vor allem Damenleggings, herstellt.

Thai, 25, Produktionsanalyst aus Vietnam

"Die Löhne sind gestiegen"

"Als Ergebnis des WE Programms sind unsere Löhne und Zusatzleistungen gestiegen. Die Beschäftigten gehen mit ihren Wünschen und Ideen jetzt auf das Management zu."

Thai, 25, arbeitet als Produktionsanalyst in einer Fabrik in Vietnam, die für Tchibo Essbesteck herstellt.

Fang, 32, Personalleiterin aus China

"Der Dialog zählt"

"Wir haben verstanden, wie wichtig der Dialog ist und ermutigen unsere Mitarbeiter, mit Problemen auf uns zuzukommen – auch um zu lernen, wie wir Dinge verbessern können."

Fang, 32, ist Personalleiterin in einer chinesischen Fabrik, die für Tchibo Bade- und Yogamatten produziert.

Anita, 23, Fabrikmitarbeiterin aus Indien

"Ich sage meine Meinung"

"Ich bin nicht mehr so introvertiert wie früher und traue mich jetzt, meine Meinung zu sagen. Ich wünschte, ich hätte das früher gelernt."

Anita, 23, arbeitet in einer indischen Fabrik, die für Tchibo Gürtel herstellt.

Kieu, 35, Fabrikmitarbeiterin aus Vietnam

"Unsere Ideen wurden umgesetzt"

"Im WE Programm haben wir gelernt, unsere Ideen und Verbesserungsvorschläge aktiv mit einzubringen. Einige dieser Vorschläge haben dazu geführt, dass unsere Fabrik in der Produktion jetzt 30% weniger Wasser verbraucht."

Die vietnamesische Fabrik, in der Kieu, 35, arbeitet, produziert für Tchibo Keramikartikel wie Töpfe, Vorratsdosen und Handkaffeefilter.

Thanh, 37, Gewerkschaftsvertreter aus Vietnam

"Wir verhandeln auf Augenhöhe"

"Die Verhandlungen zwischen Beschäftigten und Managern finden nach dem WE Programm auf Augenhöhe statt. Wir können die Interessen der Arbeiter jetzt besser vertreten."

Thanh, 37, ist Gewerkschaftsvertreter in einer Fabrik in Vietnam, die für Tchibo geflochtene Dekoartikel wie Tischläufer und Körbe herstellt.

Khoi, 29, Fabrikbesitzer aus Vietnam

"Unsere Angestellten sind zufriedener"

"Dank des WE Programms sind unsere Mitarbeiter zufriedener mit ihrem Job, wir konnten die Personalfluktuation von 30% auf 10% reduzieren."

Khoi, 29, führt eine Fabrik für Holzmöbel in Vietnam. Für Tchibo werden hier Gartenmöbel hergestellt.

Jin Gui, Fabrikmitarbeiter, Ningbo, China

"Wir können Ideen einbringen"

„Ich habe gelernt, Probleme im Team zu lösen. Und kann meinen Vorgesetzten jetzt selber Vorschläge machen.“

Jin Gui, 29, arbeitet als Teamleiter in einer Bekleidungsfabrik in Ningbo, China.

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