Eine Frau steht auf dem Wasser auf einem SUP-Board

Stand-Up-Paddling

Entdecken Sie die wichtigsten Tipps rund um die Trendsportart Stand-Up-Paddling.
Gerade im Sommer gibt es viele Möglichkeiten sich draußen zu bewegen und dabei die Muskulatur zu stärken und das Gleichgewicht zu fördern. Dazu zählt vor allem das Ganzkörpertraining mit dem Spaßfaktor: Stand-Up-Paddling.

SUP - das entspannte Surfen

Beim Stand-Up-Paddling – kurz: SUP – steht man ähnlich wie beim Surfen aufrecht auf einem Brett, bewegt sich aber mit einem Paddel vorwärts und die Füße stehen parallel nebeneinander. Dadurch ist SUP im Gegensatz zum Surfen auch auf ruhigen Gewässern möglich. Während des Paddelns kann in Ruhe die Natur genossen werden.

SUP-Ganzkörpertraining

Beim Stand-Up-Paddling ist vor allem die Balance gefragt. Jeder einzelne Muskel wird dabei gefordert. Durch die aufrechte Position sowie die stetige Paddelbewegung ist SUP ein hervorragendes Ganzkörpertraining, denn der Paddler trainiert gleichzeitig Arme, Beine sowie den Rumpf.

Tipps vom Profi: Stand-Up-Paddlerin Katarina Lima

Katarina Lima ist leidenschaftliche Stand-Up-Paddlerin und SUP Coach in Hamburg. 2011 stand sie auf Hawaii das erste Mal auf einem Board, 3 Jahre später fuhr sie direkt den Gesamtsieg in der Amateurdivision beim SUP World Cup auf Fehmarn ein. In ihrer Freizeit verbringt sie nahezu jede freie Minute auf dem Wasser und bloggt für hanseatenbande.de. Soweit es ihr Terminkalender zulässt, nimmt sie an SUP-Wettkämpfen in ganz Norddeutschland teil, liebt aber auch die entspannten Touren auf der Alster und kann sich kaum eine schönere Sportart vorstellen. Für uns hat sie ein paar Tipps ganz speziell für SUP-Neulinge zusammengestellt:
  • Bevor es das erste Mal aufs Wasser geht, sollten Sie sich immer erstmal mit dem Gewässer vertraut machen. Gibt es eine geeignete Einstiegsstelle? Wie ist die Bodenbeschaffenheit? Gibt es scharfe Steine, die das Board beschädigen könnten? Wie sind die Strömungsverhältnisse? Wie steht der Wind?
  • Anfänger sollten unbedingt in der Gruppe unterwegs sein und sich von Fließgewässern mit starker Strömung fernhalten. In Strömungsrichtung scheint Stand-Up-Paddling so einfach zu sein, aber der Weg zurück kann für Neulinge sehr beschwerlich werden. Ein schöner Badesee im Grünen oder das Meer an einem schönen Sommertag bei geringem Wind und wenig Wellengang bieten optimale Bedingungen für die ersten Versuche auf dem Board.
  • Wer von einem Steg aus auf das Board steigt, sollte erstmal kniend lospaddeln und mindestens eine Boardlänge Abstand gewinnen, bevor er sich aufrecht hinstellt.
  • Wichtig ist: Der Spaß steht im Mittelpunkt! Also keine Angst vor dem Reinfallen! Es passiert ja sowieso irgendwann einmal. Das optimale Gleichgewichtsgefühl bekommen Sie, wenn Sie nach vorne schauen und sich nicht zu sehr auf die Nasenspitze des Boards konzentrieren. Körperspannung ist das A&O. Holen Sie die Kraft für die Paddelschläge aus der Körpermitte und nicht nur aus den Armen.
Porträt: Stand-Up-Paddlerin Katarina Lima
Stand-Up-Paddlerin Katarina Lima aus Hamburg

SUP-Hotspots in Deutschland und Europa

Deutschland

Warnemünde (Ostsee)
Hannes Winter, Inhaber des Surf-Shop HW-SHAPES in Rostock-Warnemünde, liebt die Ostsee: „Rostock bietet ein enorm vielseitiges Revier. An windstillen Tagen hat man vom Meer aus einen tollen Blick auf den Strand und die wunderschöne Kulisse von Warnemünde oder kann im Alten Strom die typischen Fischkutter mal von der Wasserseite aus bestaunen und den Touristentrubel völlig umgehen. Sollte es mal etwas stürmisch werden, kann man mit dem SUP ein paar Wellen abreiten. Oder man weicht auf den windgeschützten Stadthafen in der Innenstadt aus. Richtig lange Paddeltouren kann man weiter flussaufwärts der Warnow unternehmen. Inklusive Natur und Idylle pur!“

Hamburg
Hamburg ist ein Paradies für Wassersportler, die das urbane Flair dennoch nicht missen möchten. Natur pur mitten in der City. Stand-Up-Paddler sind auf der Alster kaum noch wegzudenken. Besonders der Stadtparksee und die unzählig kleinen Kanäle ohne spürbare Strömung oder Wellengang bieten für Anfänger hervorragende Bedingungen. Das Ufer ist immer nur wenige Meter entfernt und der nächste Stand-Up-Paddler mit nützlichen Tipps ist sicher auch in Sichtweite.

Spreewald
In der Hansestadt hat man die tollsten Kanäle quasi vor der Haustür. Trotzdem zieht es Nicolas Eckenberger von der Gemeinschaft SUP HAMBURG regelmäßig mit seiner Gruppe Richtung Brandenburg in den Spreewald. Was macht das Paddeln dort so besonders? „Der Spreewald ist ein Paradies für Stand-Up-Paddler. Fast 1000 Kilometer Wasserwege ermöglichen eine unglaubliche Vielzahl schöner Touren. Und wenn man die manchmal etwas speziellen Regeln beachtet, können auch Anfänger hier eine Menge Spaß haben. Und das Beste ist: Wind und Wetter spielen kaum eine Rolle – man kann einfach immer aufs Wasser.“

Bayern
Guido Meier betreibt eine eigene SUP Schule und Verleih-Station namens Bavarian Waters am Pilsensee in Bayern. Sehr oft fährt er zum SUPen auch in die Alpenregionen. Warum? Mit dem Stand-Up-Paddle Board hat man die Chance von den gewohnten Wegen abzuweichen und auch mal über das Wasser zu wandern. Die Alpen liefern dafür eine großartige Kulisse. Überall gibt es endlose Seen: einfach mal raus und paddeln, anlanden, campen, weiter paddeln… Ein echtes Outdoor-Erlebnis! Das Fünfseenland mit Blick auf die Alpen und der Zugspitze ist ein tolles Gebiet für Anfänger. Hier ist das Wasser schön warm und die Nähe zu den Bergen gegeben. Es gibt viel zu sehen: alte Häfen oder romantisch anmutenden Bootshäuser. Und Seebiergärten laden zur Pause ein. Auch geführte Flusstouren sind in dieser Region für Anfänger unter Berücksichtigung der Sicherheit möglich, einfach traumhaft. Im Winter mit der richtigen Kleidung ist sogar Skifahren und Stand-Up-Paddling an einem Tag möglich – das gibt‘s nur hier.“
Europa

Norwegen
Lena Albrecht vom SUP CLUB HAMBURG war im vergangenen Winter mit dem Stand-Up-Paddle Board in Norwegen unterwegs: „Die Landschaft ist wirklich gigantisch. Wir waren im Januar bei Schnee und extremsten Temperaturen auf dem Wasser. Eine unvergessliche Erfahrung. Das sollten natürlich nur geübte Paddler nachmachen.“ Im Sommer bietet dieses Land mit seinen wunderschönen Fjorden aber auch für Anfänger eine atemberaubende Kulisse und optimale Bedingungen für einzigartige Ausfahrten. Rund um die Midsommernachtszeit im Juni bleibt es fast die ganze Nacht hell. Perfekt für eine ausgedehnte Sundowner-Tour.

Portugal
Wenn sie vom Ort Peniche hören, denken viele Leute erstmal nur an raue See und Wellenreiten. Aber die Gegend an der Atlantikküste nördlich von Lissabon bietet mit der Lagune Óbidos oder kleinen Flüssen in der Umgebung auch wundervolle Gelegenheiten für entspannte Flachwasser-Touren. Etwas weiter südlich: die berühmte Algarve mit ihren charakteristischen Felsformationen rund um Albufeira. Die malerische Küste lädt ein zum unverwechselbaren Paddelerlebnis mit Sonnenscheingarantie.

Dänemark (Klitmøller)
Wer bereits viele Übungsstunden mit seinem SUP absolviert hat und eine neue Herausforderung sucht, kann sich in der Welle ausprobieren. Das Anpaddeln fällt leichter als beim herkömmlichen Wellenreiten und durch den erhöhten Stand kann man geeignete Wellen schon in der Ferne erkennen und sich dementsprechend ausrichten. Ein toller Spot für Wave SUP ist Klitmøller, auch genannt: Cold Hawaii. Der legendäre Surfspot an der Nordseeküste Dänemarks ist bekannt für seine guten Bedingungen und beliebt bei Wassersportlern aller Art.
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