Matratze gesucht: Welcher Härtegrad passt zu mir?
Weich oder fest? Kaltschaum oder Federkern? Wenn Sie sich gerade fragen: „Welche Matratze ist die beste für mich?“, sind Sie hier richtig. Wir geben Ihnen einen kompakten Überblick zu Matratzenarten, Härtegraden und den passenden Modellen je nach Schlafposition. So schlummern Sie entspannt und rückenschonend.
Inhaltsübersicht
Härtegrad-Tabelle: Welche Matratze bei welchem Gewicht?
Der Härtegrad einer Matratze gibt Auskunft darüber, wie weich oder fest sie ist. Je höher der Härtegrad, desto fester ist die Matratze. Die konkreten Gewichtsspannen können je nach Hersteller leicht variieren, generell üblich sind in Deutschland aber folgende Werte:
H1 (sehr weich) | bis ca. 60 kg |
H2 (weich bis mittelfest) | bis ca. 80 kg |
H3 (mittelfest bis fest) | bis ca. 100 kg |
H4 (fest) | bis ca. 120 kg |
H5 (sehr fest) | ab 120 kg |
Zur Orientierung können Sie eine Faustformel nutzen: Ziehen Sie von Ihrer Körpergröße in Zentimetern einfach 100 ab.
Liegt Ihr Körpergewicht unter dem daraus resultierenden Wert, ist eine eher weiche Matratze (z. B. H2) passend.
Entspricht Ihr Gewicht etwa dem Ergebnis, empfiehlt sich ein mittlerer Härtegrad (z. B. H3).
Liegt Ihr Gewicht darüber, kann ein fester Härtegrad (z. B. H4) sinnvoll sein.
Beispiel: Bei einer Körpergröße von 185 cm ergibt sich 185 – 100 = 85. Wiegen Sie 90 kg, ist das Gewicht größer als 85 → Empfehlung: fest. Wiegen Sie 75 kg → Empfehlung: weich.
Diese Faustregel ersetzt keine individuelle Beratung, gibt aber eine grobe Orientierung. Eine normierte Regelung gibt es für Matratzenhärtegrade übrigens nicht.
Noch nicht sicher, welcher Härtegrad der richtige für Sie ist? Kein Problem: Jede Matratze können Sie bei Tchibo 30 bis 100 Nächte probeschlafen!
Matratze für Seitenschläfer, Rückenschläfer, Bauchschläfer: Worauf achten?
Je nach Schlafposition braucht der Körper eine bestimmte Art von Unterstützung. Doch auch Gewicht und Körperbau spielen eine entscheidende Rolle bei der Wahl der richtigen Matratze – ideal ist daher eine Kombination aus beiden Faktoren.
Die folgenden Empfehlungen bieten erste Anhaltspunkte.
Seitenschläfer: Schulter und Becken sollten gut einsinken, ohne dass die Wirbelsäule durchhängt. Ideal sind punktelastische Matratzen wie Kaltschaum oder Taschenfederkern mit mittlerem Härtegrad (H2 bei leichterem Gewicht, H3 bei höherem Gewicht).
Rückenschläfer: Achten Sie auf eine gleichmäßige Stütze der gesamten Wirbelsäule. Mittelfeste Matratzen (H2 oder H3) mit Zonenstruktur fördern eine gesunde Liegeposition – auch hier gilt: bei höherem Gewicht ist H3 häufig die bessere Wahl.
Bauchschläfer: Hier sollte das Becken nicht zu tief einsinken. Härtere Matratzen (H3 oder H4) bieten mehr Stabilität – insbesondere für schwerere Personen. Wer leicht ist, kann jedoch auch mit H3 gut schlafen.
Tipp: Achten Sie auch auf die sogenannte Punktelastizität. Je höher die Punktelastizität, desto besser, da so eine individuelle Anpassung der Matratze an die Körperform möglich wird. Das heißt konkret:
Nur belastete Bereiche sinken ein – z. B. Schultern oder Becken bei Seitenschläfern.
Andere Bereiche bleiben gestützt – die Wirbelsäule bleibt in ihrer natürlichen Form.
Druck wird gezielt verteilt – das beugt Verspannungen und Druckstellen vor.
Das sorgt insgesamt für besseren, rückenschonenden Schlafkomfort.
Härtegrade im Vergleich: Unsere Matratzen-Modelle
Bei Tchibo finden Sie für jeden Schlaftyp und jedes Bedürfnis das passende Matratzen-Modell – abgestimmt auf Härtegrad, Material und Aufbau.
Kaltschaummatratze mit sieben Zonen und in zwei Härtegraden
Die Badenia Kaltschaummatratze ist eine 7-Zonen-Matratze aus Komfortschaum mit verschachteltem Wellenschnitt und einer einseitigen Auflage in Noppen-Schnitt-Technik. Sie bietet damit zwei unterschiedliche Liegekomfortseiten. Eine Seite mit Auflage in Noppenstruktur lässt den Körper besonders weich in die Matratze einsinken, die andere Seite bietet einen etwas festeren Schlafkomfort.
Die Vorteile:
Sieben Zonen für eine anatomisch korrekte, punktuelle Stützung des Körpers
Besonders flexibel, hohe Punktelastizität
Kaltschaummatratze „Duo“ mit sieben Zonen und zwei Härtegraden „weich“ und „mittel“
Die Kaltschaummatratze „Duo“ ist eine 7-Zonen-Matratze aus punktelastischem PUR-Schaum, die zwei Härtegrade in einer Matratze vereint. Eine Seite der Matratze besitzt den Härtegrad 2, die andere Seite einen Härtegrad von 3.
Die Vorteile:
Vereint Härtegrade 2 und 3 in einer Matratze – eine Seite eher weich, eine Seite mittel
Sieben Zonen für eine anatomisch korrekte, punktuelle Stützung des Körpers
Kaltschaummatratzen „Ultimate Duo“ und „Core Duo“ mit sieben Zonen und zwei Härtegraden „mittel“ und „fest“
Die Wendematratzen „Ultimate Duo“ und „Core Duo“ aus Kaltschaum verfügen beide über eine mittelfeste Liegeseite (Härtegrad 3) und eine feste Liegeseite (Härtegrad 4), wobei die „Ultimate Duo“ Wendematratze insgesamt ein etwas weicheres Liegegefühl bietet als die „Core Duo“. Die HyTherme Auflage mit Rhombo-therm® Stanzung sorgt für eine gute Druckentlastung und verbesserte Durchlüftung.
Die Vorteile:
Matratzen mit zwei unterschiedlichen Liegeseiten zum Wenden (medium/fest)
Der Hybridschaum HyPUR in der „Ultimate Duo“ kombiniert die sehr guten Liegeeigenschaften des Kaltschaumes mit der enormen Dauerhaltbarkeit des Komfortschaumes.
Dank des PUR-Schaumkerns mit 7-Zonen Rhombo-flex® Bohrung in der „Core Duo“ erfolgt eine gleichmäßige Druckverteilung und anatomisch korrekte Stützung der jeweiligen Körperzone.
Komfortschaummatratze mit sieben Zonen und in drei Härtegraden
Die Badenia Komfortschaummatratze ist eine 7-Zonen-Matratze mit punktelastischem und atmungsaktivem Komfortschaum. Die offenporige Struktur des Materials sorgt dafür, dass Feuchtigkeit aufgenommen und abgeleitet wird. Mithilfe des 7-Zonen-Schnitts wird der Körper anatomisch korrekt, punktuell gestützt. Drei Härtegrade bieten die bestmögliche Stützkraft für jedes Gewicht und jede Präferenz.
Die Vorteile:
Sieben Zonen für eine anatomisch korrekte, punktuelle Stützung des Körpers
Gute Feuchtigkeitsaufnahme und -ableitung
Drei Härtegrade – mit optimaler Stützkraft für ein Gewicht von bis zu 120 kg
Tonnentaschen-Federkern 400er mit sieben Zonen und in zwei Härtegraden
Die 7-Zonen-Tonnentaschen-Federkernmatratze von Badenia hat eine beidseitige Komfortschaumauflage, die für guten Schlafkomfort sorgt. Der Taschenfederkern bietet ein sehr gutes Ventilationssystem und unterstützt ein gesundes, trockenes Schlafklima. Zum Einsatz kommt hier ein 400er-Taschenfederkern.
Die Vorteile:
Ideale Luftzirkulation und Körperanpassung durch Tonnentaschen-Federkerne und Komfortschaumauflage
Sieben Zonen für eine anatomisch korrekte, punktuelle Stützung des Körpers
400er-Taschenfederkern (260 Federn bei 90 x 200 cm)
Tonnentaschen-Federtaschen 500er mit sieben Zonen und in drei Härtegraden
Die 500er-Tonnentaschen-Federkernmatratze von Badenia mit sieben Zonen sorgt für ein besonders angenehmes Schlafklima und bietet eine hohe Punktelastizität. Einzeln platzierte Taschenfederkerne ermöglichen eine hervorragende Luftzirkulation und sorgen in Kombination mit der beidseitigen Komfortschaumauflage für eine sehr gute Körperanpassung. Das zusätzliche Klimaband fördert durch seine thermoregulierenden und feuchtigkeitsausgleichenden Eigenschaften die Be- und Entlüftung der Matratze.
Die Vorteile:
7-Zonen-Matratze mit Komfortschaumauflage, die die Wirbelsäule entlastet und die Körperanpassung zusätzlich unterstützt
Angenehmes Schlafklima und gute Belüftung der Matratze dank Klimaband
Drei Härtegrade mit idealer Stützkraft für ein Gewicht von bis zu 120 kg
Tonnentaschen-Federkern 1000er mit sieben Zonen und in drei Härtegraden
Diese Matratze mit 1000er-Tonnentaschen-Federkern sorgt für ein besonders angenehmes Schlafklima, eine sehr hohe Punktelastizität sowie hervorragende Druckverteilung dank Gelactive-Auflage auf einer Seite. Wer gerne etwas härter liegt, profitiert von der Komfortschaumauflage mit einer festeren Oberfläche auf der anderen Seite. Durch seine thermoregulierenden und feuchtigkeitsausgleichenden Eigenschaften unterstützt das zusätzliche Klimaband die Be- und Entlüftung der Matratze.
Die Vorteile:
Sehr gute Luftzirkulation und Körperanpassung durch einzelne Tonnentaschen-Federkerne sowie Gelactive-Auflage
Drei Härtegrade – mit abgestimmter Stützkraft für ein Gewicht von bis zu 120 kg
TEMPUR® PRIMA™
Die TEMPUR® PRIMA™ in drei Härtegraden besitzt eine stützende und druckentlastende Schicht aus anpassungsfähigem TEMPUR® Material. Dadurch ergibt sich ein weiches Liegegefühl und eine hervorragende Anpassung an den Körper mit maximaler Druckentlastung.
Die Vorteile:
Anpassungsfähiges TEMPUR® Material, das stützt und druckentlastend wirkt
Abnehm- und waschbarer Bezug bei bis zu 60 °C
TEMPUR® FORM™ Plus
Die TEMPUR® FORM™ Matratze in drei Härtegraden ist die neueste Entwicklung der ursprünglichen TEMPUR® Matratze. Das TEMPUR Adapt® Material wurde aus dem ursprünglichen TEMPUR® Material, das aus einer NASA-Technologie entstanden ist, neu entwickelt, und sorgt mit noch mehr Anpassungsfähigkeit für einen erholsamen Schlaf.
Die Vorteile:
Mehr TEMPUR® Material im Inneren und ein neu gestalteter zweischichtiger Aufbau bieten maßgeschneiderten Komfort und Unterstützung
Abnehm- und waschbarer Bezug
Topper: Für noch mehr Schlafkomfort
Als Material für Schlafunterlagen haben sich Viscoschaum ebenso wie Kaltschaum aus unterschiedlichen Gründen erfolgreich bewährt.
Viscoschaum besitzt dauerelastische Eigenschaften und verfügt über eine Memory-Funktion. Als temperatursensibles Material reagiert Viscoschaum auf Körperwärme mit Verformung, die eine optimale Anpassung an die individuellen Körperkonturen bewirkt.
Kaltschaum bietet eine hervorragende Punktelastizität und Druckverteilung dank hochelastischem Kaltschaum mit Rhombo-therm® Stanzung. Beim Kaltschaum-Matratzentopper Senso mit Komfortschaum sorgt die hochwertige Noppenstruktur zusätzlich für einen angenehm sanften Massageeffekt.
Harte oder weiche Matratze: Was ist besser?
Ob hart oder weich: Wie Ihre Matratze beschaffen ist, wirkt sich direkt auf Ihre Schlafqualität und Gesundheit aus.
Ist eine harte Matratze gesund?
Eine harte Matratze kann den Rücken gut stützen, insbesondere bei höherem Gewicht oder bei Personen, die bevorzugt auf dem Rücken oder Bauch schlafen. Wichtig ist, dass Schultern und Becken dennoch leicht einsinken können – zu wenig Nachgiebigkeit kann zu Verspannungen führen.
An den folgenden Symptomen erkennen Sie eine zu harte Matratze:
Taube Arme oder Beine beim Aufwachen
Verspannungen im Schulter- oder Lendenbereich
Unruhiger Schlaf durch Druckstellen
Wichtiger Hinweis: Dieser Ratgeber ersetzt keine medizinische Beratung. Die genannten Symptome können auch andere Ursachen haben und sollten im Zweifelsfall ärztlich abgeklärt werden.
Ist eine weiche Matratze gesund?
Weiche Matratzen sind oft bequem, aber nicht für alle geeignet. Wer zu tief einsinkt, riskiert ein Durchhängen der Wirbelsäule – Rückenschmerzen inklusive.
Auf die folgenden Symptome sollten Sie achten, um eine zu weiche Matratze zu erkennen:
Durchhängende Körpermitte im Liegen
Schmerzen im unteren Rücken
Eingeschlafene Gliedmaßen
Tipp: Achten Sie auf Ihre Körperreaktionen nach dem Aufstehen. Schon kleine Veränderungen (z. B. ein Topper) können den Unterschied machen.
Matratze zu hart oder zu weich: Was tun?
Sie haben das Gefühl, Ihre neue Matratze ist zu hart oder zu weich? Hier finden Sie Tipps, wie Sie den Liegekomfort verbessern können:
Topper nutzen: Ein weicher Topper, zum Beispiel aus Viscoschaum, passt sich dem Körper an und mildert die Härte von zu festen Matratzen. Eine härtere Unterlage oder ein stabilisierender Topper helfen bei zu weichen Matratzen.
Wärme einsetzen: Wärme macht Memory-Foam-Matratzen weicher, da der Schaumstoff unter Einfluss von Wärme geschmeidiger wird und sich besser an den Körper anpasst.
Gezieltes Einsitzen: Durch regelmäßiges Sitzen oder gezieltes Liegen in den Bereichen, die zu hart erscheinen, kann sich das Material anpassen.
Lagerung bei Zimmertemperatur: Vermeiden Sie dauerhaft kühle Räume – besonders Kaltschaum reagiert auf Kälte mit höherer Härte.
Lattenrost prüfen: Ein flexiblerer Lattenrost kann das Liegegefühl ebenfalls spürbar verändern.
FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Welche Matratze für Übergewichtige?
Für schwere Menschen sind feste Matratzen mit hoher Punktelastizität wie H4 oder H5 empfehlenswert. Ideal: Kaltschaum oder Tonnentaschen-Federkern.
Welche Matratze bei Allergie?
Antiallergische Materialien und waschbare Bezüge sind wichtig. Kaltschaummatratzen und TEMPUR®-Modelle bieten oft milbenfreie Schlafbedingungen – also Materialien, die wenig Feuchtigkeit speichern und sich gut reinigen lassen, wodurch Milben kaum Lebensraum finden.
Was tun bei unterschiedlichem Schlafbedarf im Bett?
Wendematratzen mit zwei Härtegraden oder zwei Einzelmatratzen mit abgestimmtem Härtegrad sind ideal für Paare mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Auch die Kombination mit einem Topper kann helfen.
Wo steht der Härtegrad einer Matratze?
Der Härtegrad ist meist auf dem Etikett oder in den Produktinformationen zu finden (bei Tchibo zum Beispiel direkt in der Artikelbeschreibung).
Wie viele Härtegrade gibt es bei Matratzen?
Die meisten Hersteller bieten drei bis fünf Härtegrade an. Je höher die Zahl, desto fester die Matratze.
Wie hart sollte eine Matratze sein?
Die Matratze sollte so hart sein, dass Ihre Wirbelsäule gerade liegt,aber nicht so hart, dass Schultern und Hüfte nicht einsinken.
Was ist besser: harte oder weiche Matratze?
Das hängt ganz von Gewicht, Schlafposition und Vorlieben ab. Wichtig ist immer die ergonomische Unterstützung.
Fazit: So finden Sie Ihre perfekte Matratze
Die perfekte Matratze ist eine individuelle Entscheidung – abhängig von Gewicht, Schlafposition und Vorlieben. Unsere Härtegrad-Tabelle, Empfehlungen und Modellübersicht helfen Ihnen bei der Auswahl. Und falls es doch nicht passt: Einfach probeschlafen und tauschen.
Schauen Sie am besten direkt vorbei und suchen sich Ihre neue Traum-Matratze von Tchibo aus.