So gelingt Eis in reiner Handarbeit
Im Vergleich zum Eis mit einer Eismaschine erfordert die manuelle Methode mehr Kraft und Zeit Die fertige Eismasse kommt nicht in die Maschine, sondern in ein einfaches Behältnis, das dann direkt in den Tiefkühler wandert, wo die Masse gefriert. Die eigentliche Arbeit, um ein cremiges, weiches Eis ohne Eiskristalle zu erhalten, nämlich das wiederholte Rühren der Eismasse, muss man selbst mit manuellem Aufwand und in mehreren Durchläufen so lange umsetzen, bis das Eis die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Dies ist vor allem bei Cremeeissorten wie Sahneeis wichtig. Bis so ein Eis fertig ist, können mehrere Stunden vergehen. Schneller gelingt Fruchteis auf Basis von Tiefkühlobst.
Tipps für selbstgemachtes Eis: Besonders einfach lässt sich Eis ohne Eismaschine selber machen, wenn Sie tiefgeforene Beerenmischungen oder selbst eingefrorene Bananenscheiben verarbeiten. Mit Sahne und Joghurt oder Kokosmilch in einem Mixer vermischen. Das ergibt ein hausgemachtes Eis, das bereits nach wenigen Minuten fertig ist. Im Gegensatz zu Sorbets sind hier allerdings die kleinen Kerne von Himbeeren oder Erdbeeren im Eis enthalten. Verfeinern Sie Fruchtpürees aus frischem Obst mit Joghurt, Buttermilch, Quark oder Kaffeesahne, dann füllen Sie die Masse in Stieleisformen und lassen im Kühlschrank das Eis einfrieren, am besten über Nacht. Wenig Aufwand erfordert auch die Zubereitung eines Parfaits, das ohne Rühren schön cremig wird. Das halbgefrorene Eisdessert benötigt allerdings ebenfalls eine Nacht im Gefrierfach, bis es fertig ist.