Sind die Gebrauchsspuren an Ihrer alten Jeans sehr ausgeprägt oder von Haus aus ein Designelement, helfen Flicken – und die machen optisch richtig was her!
Der Used- oder gar Destroyed-Look ist bei den Jeans-Waschungen zwar üblich, aber haben Sie sich an den Löchern und Rissen sattgesehen, können Sie die Denim per Upcycling nähen und umgestalten. Dafür brauchen Sie nur ein paar alte Stoffreste als Flicken. Sind Sie mit Nadel und Faden nicht so geübt, empfehlen wir für ein Jeans-Upcycling ohne Nähen Bügelflicken – sie sind speziell beschichtet und verkleben durch Erwärmen mit der Denim. In Kontrastfarben oder in Motivform gewählt, setzen Sie mit den Flicken echte Akzente auf der Jeans. Zum Auftragen beseitigen Sie zunächst Fäden und Schmutz an den Schadstellen im Jeansstoff. Anschließend legen Sie ein Stück beliebigen Stoff innen unter das Loch und den passend zugeschnittenen Bügelflicken mit der beschichteten Seite nach unten außen auf. Jetzt einfach etwa 30 Sekunden mit dem Bügeleisen unter Druck aufbügeln – fertig! Das untergelegte Stoffstück entfernen Sie einfach oder schneiden überstehende Ränder ab, wenn es mit verklebt wurde. Möchten Sie den Fransen-Look erhalten, aber keine blanke Haut zeigen, befestigen Sie den Bügelflicken einfach auf der Innenseite der Jeans.
Finden Sie nicht die passenden Bügelflicken, lassen sich Stoffreste nach Wahl auch mit einem Textilkleber an der Jeans befestigen. Dünn auf die glatt gebügelten Ränder der Löcher und Risse aufgetragen, verklebt er die Flicken fest mit der Denim. Bügeln Sie nach dem Trocknen des Klebers noch einmal heiß über die Patches, dadurch halten sie noch besser. Lösen sich nach einiger Zeit die Ränder, bessern Sie einfach wie beschrieben nach. Wer lieber doch zum Faden greift, kann einen Blick nach Japan werfen – dort hat man eine echte Kunst aus den Nähten gemacht.