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Das Mobilfunklexikon von Tchibo

Wie l├Ąuft der Anbieterwechsel ab?

Der Markteintritt zahlreicher preisg├╝nstiger Anbieter neben den etablierten Unternehmen in der Mobilfunkbranche f├╝hrt zu einem erh├Âhten Konkurrenzdruck. Dessen Folge sind g├╝nstigere, besser auf die Bed├╝rfnisse der Kunden ausgerichtete Tarife. Bestandskunden er├Âffnen sich Sparpotenziale durch einen Tarifvergleich und einen anschlie├čenden Anbieterwechsel. Seit 2002 ist das Recht des Mobilfunkkunden zur Mitnahme der Rufnummer zum neuen Anbieter gesetzlich verankert. Das Vorgehen richtet sich nach dem bisherigen Abrechnungsmodell. Ein Handyvertrag mit monatlicher Grundgeb├╝hr ist an Laufzeiten gebunden; der Wechsel zwischen Prepaidtarifen ist flexibler.

Wie funktioniert der Anbieterwechsel beim klassischen Mobilfunkvertrag?

Ein klassischer Mobilfunkvertrag regelt die Laufzeit und die K├╝ndigungsfristen. Die Vertragslaufzeit betr├Ągt gew├Âhnlich 24 Monate, die einzuhaltende K├╝ndigungsfrist drei Monate. Die K├╝ndigung erfolgt schriftlich, wobei der K├╝ndigungstermin nicht vor Ablauf der vertraglichen Mindestzeit liegt. Den Anbieter zu wechseln und seine Rufnummer zu behalten, ist prinzipiell auch vor Ablauf eines Vertrages m├Âglich. Der alte Vertrag mit seinen Kosten bleibt davon unber├╝hrt. Der Mobilfunkkunde k├╝ndigt ihn fristgerecht zum vorgesehenen Vertragsende. Er stellt beim neuen Anbieter einen Antrag, damit sich dieser um die Formalit├Ąten der Rufnummernmitnahme k├╝mmert. Der alte Mobilfunkanbieter erhebt f├╝r die Freigabe der Nummer eine Geb├╝hr. Die Kosten, die bis zu 30 Euro betragen, ├╝bernimmt der Kunde oder der neue Mobilfunkanbieter.

Wie funktioniert der Anbieterwechsel bei Prepaidtarifen?

Bei Prepaidmodellen gibt es keine feste Vertragslaufzeit. Demzufolge gelten f├╝r den Providerwechsel in diesem Falle keine festgelegten K├╝ndigungsfristen. Erwirbt der Mobilfunkkunde eine Prepaid-SIM-Karte ohne Mitnahme der Rufnummer, empfiehlt es sich, das Guthaben der alten SIM-Karte vor dem Anbieterwechsel aufzubrauchen. Erfolgt ├╝ber einen gewissen Zeitraum ÔÇô in der Regel sind es sechs Monate ÔÇô keine Aufladung eines Prepaid-Kontos, l├Âscht der Anbieter die Nummer. Besteht bei einem Wechsel der Wunsch, die bisherige Rufnummer zu behalten, reicht der Kunde beim alten Anbieter eine Verzichtserkl├Ąrung anstelle der Vertragsk├╝ndigung ein. Gew├Âhnlich bucht der vorherige Mobilfunkanbieter die Portierungskosten vom vorhandenen Guthaben ab. Den Abschalttermin und somit den Zeitpunkt des Wechsels legt der bisherige Provider gem├Ą├č seiner vertraglichen Fristen fest.