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Das Mobilfunklexikon von Tchibo

Was ist i-mode?

i-mode, ein Multimedia-Portal f├╝r internetf├Ąhige Handyger├Ąte, passt Seiten des World Wide Webs an die kleineren Displays der Handys an. Damit konkurriert i-mode, entwickelt vom japanischen Unternehmen NTT DoCoMo, mit WAP. Der Benutzer ruft ├╝ber das i-mode-Portal in der Programmiersprache iHTML codierte Internetseiten auf. iHTML basiert auf Compact HTML (CHMTL). CHMTL wurde f├╝r den Zugriff auf Webseiten ├╝ber das Mobiltelefon entwickelt. Es unterscheidet sich geringf├╝gig vom herk├Âmmlichen HTML. Neben den angepassten Internetseiten bietet i-mode einen E-Mail-Dienst namens iMail. Mit iMail sendet der Benutzer E-Mails von seinem Handy an PCs. Umgekehrt empf├Ąngt er von Computern abgeschickte Nachrichten.

i-mode: in Japan beliebt, in Deutschland relativ erfolglos

Zum Zeitpunkt der Einf├╝hrung erfordern klassische, f├╝r die PC-Anzeige konzipierte Internetseiten f├╝r Mobiltelefone einen zu gro├čen Datenfluss. Die Schmalbandverbindung verlangt nach einer Alternative. Mit i-mode bietet NTT DoCoMo eine L├Âsung an. Der Benutzer ruft optimierte Seiten auf oder l├Ądt gegen eine Geb├╝hr Angebote wie Stadtpl├Ąne, Spiele oder Fahrpl├Ąne auf sein Handy. Eine korrekte Darstellung von Texten und Grafiken setzt ein i-mode-f├Ąhiges Handy voraus.

Der Erfolg bleibt in Deutschland weitgehend aus

Als einziger deutscher Mobilfunkanbieter arbeitet E-Plus mit i-mode. Das Unternehmen startet mit dem Dienst im Jahr 2002. 2008 stellt E-Plus i-mode ein. Konkurrent o2 plant urspr├╝nglich, i-mode im Jahr 2006 einzuf├╝hren, setzt das Vorhaben jedoch nicht um. Dadurch bleibt der Erfolg von i-mode im deutschen Mobilfunkmarkt ├╝berschaubar, ehe E-Plus i-mode komplett abschaltet. Deutschland favorisiert den ├ťbertragungsstandard WAP. Eine neue Technik und h├Âhere Daten├╝bertragungsraten per UMTS ├╝berholen beide Dienste. Sie erm├Âglichen die Darstellung des klassischen Internets auf Smartphones. Global betrachtet findet i-mode von NTT DoCoMo deutlich mehr Akzeptanz. Im Jahr 2005 ├╝berschreitet i-mode die 50-Millionen-Marke der weltweiten Nutzer. Aus diesem Grunde gilt i-mode als der erfolgreichste Datendienst f├╝r Mobiltelefone ├╝berhaupt. Insbesondere in Japan, dem Heimatland der Entwicklerfirma, agiert der Dienst sehr erfolgreich. In Korea etablierte sich i-mode ebenfalls.