Das Mobilfunklexikon von Tchibo

Was ist Video-Telefonie?

Die Video-Telefonie macht es möglich, den GesprĂ€chspartner beim Telefonieren zu sehen. Hierdurch wird das GesprĂ€ch persönlicher und auch die Umgebung kann gezeigt werden. Dies ist insbesondere bei AusflĂŒgen und Reisen von Vorteil. Doch auch im GeschĂ€ftsbereich kommt die Video-Telefonie immer hĂ€ufiger zum Einsatz. Prinzipiell wird die Video-Telefonie von den vier großen Netzbetreibern Vodafone, Telekom, E-Plus und o2 angeboten.

Grundvoraussetzung ist jedoch, dass die Handys der GesprĂ€chsteilnehmer die technischen Voraussetzungen fĂŒr die audiovisuelle Funktion mitbringen. Zu bedenken ist ferner, dass bei der Video-Telefonie ein großes Datenvolumen verbraucht wird. Entsprechend ist eine Flatrate mit hohem Datenvolumen empfehlenswert, um die Kosten fĂŒr die BildĂŒbertragung im Blick zu behalten. .

Damit die Video-Telefonie genutzt werden kann, muss das verwendete MobilfunkgerĂ€t eine Kamera besitzen. Viele Anbieter denken inzwischen benutzerfreundlich und verbauen neben der Fotokamera auf der RĂŒckseite des Handys eine zweite auf der Vorderseite fĂŒr die Video-Telefonie. Des Weiteren wird ein Mikrofon verwendet. Bei einigen Handys ist dieses bereits Bestandteil des GerĂ€ts, bei anderen wird es als Zubehör mitgeliefert. Des Weiteren wird eine schnelle Verbindung mit hohem Datenvolumen wie UMTS oder HSDPA benötigt. Ansonsten kann es sein, dass fĂŒr die BildĂŒbertragung viel Zeit benötigt wird und es zu Rucklern oder gar zu einer gestĂŒckelten TonĂŒbertragung kommt. Aus diesem Grund eignet sich das GSM-Netz, das per GPRS angesteuert wird, nicht fĂŒr die Video-Telefonie. Dies gilt selbst dann, wenn die GPRS-Erweiterung EDGE genutzt werden kann.