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French Roast

Als French Roast wird eine Art des Röstens bezeichnet, bei der die Bohnen besonders lange Zeit geröstet werden – teilweise so lang bis sie kurz vor dem Verbrennen sind. Das Ergebnis dieses langen Röstvorgangs sind sehr dunkelbraune, fast schwarze, glänzende Kaffeebohnen. Der Glanz kommt daher, dass die Kaffeeöle an die Oberfläche getreten sind. French Roast gilt als die dunkelste Sorte auf dem Röstschema und ist dementsprechend in den meisten Kaffeehäusern und Röstereien der dunkelste verfügbare Kaffee.

Wie schmeckt French Roast Kaffee?

Die meisten French Roast Kaffees haben ein sehr rauchiges Aroma. Der Geschmack ist meist nur noch durch die Röstaromen bestimmt, sodass man kaum auf die ursprüngliche Qualität der Kaffeebohnen zurückschließen kann. Da die Beschaffenheit der Bohnen daher nahezu keinen Einfluss auf den Geschmack des French Roast Kaffees hat, werden für diese Röstungen oft auch Mischungen aus verschiedenen Kaffeebohnen verwendet. Typisch für den Kaffee ist außerdem ein sehr geringer Säureanteil. Einerseits schmecken die dunklen French Roast Kaffees etwas bitterer als hellere Röstungen, andererseits enthalten sie aber aufgrund des langen Röstens auch mehr karamellisierte Zucker, was ihnen insgesamt einen bittersüßen Geschmack verleiht.

Woher kommt French Roast?

Anders als der Name vermuten lassen könnte, kommen die meisten French Roast Kaffees nicht aus Frankreich. Die Art des Röstens ist den dunklen Kaffees nachempfunden, die Ende des 19. Jahrhunderts in Europa insgesamt sehr beliebt waren. Zu dieser Zeit wurde Kaffee auch in den USA immer populärer und die dortigen Kaffeehäuser entschieden sich für diese Bezeichnung, um ihre Röstungen edler klingen zu lassen. Heutzutage sagt der Name French Roast überhaupt nichts mehr über die Herkunft aus, sondern beschreibt lediglich eine sehr dunkle Röstung.

Wie viel Koffein enthält French Roast Kaffee?

Entgegen der allgemeinen Annahme hat dunkler Kaffee wie French Roast nicht mehr Koffein als hellere Röstungen. Stattdessen haben hellere Kaffees in der Regel sogar mehr Koffein. Dies hängt größtenteils damit zusammen, wie das Koffein in den Kaffeebohnen kristallisiert ist. Während durch kurzes Rösten die Koffein-Komponenten hervortreten, verschwinden sie mit immer längerem Rösten langsam wieder. French Roast Kaffee enthält daher zwar Koffein, der Gehalt ist aber geringer als bei anderen Röstungen.

Wie bereitet man French Roast am besten zu?

Besonders geeignet für die Zubereitung von French Roast ist die sogenannte French Press. In dieser wird das Kaffeepulver erst mit heißem Wasser aufgegossen und dann mit einem Sieb herabgedrückt. Aber auch die Zubereitung in der Espressomaschine oder der Filterkaffeemaschine ist geeignet und weit verbreitet.