Welche Arten von Kinderfahrradhelmen gibt es und zu welchem Alter passen sie?
Fahrradhelme für Kinder unterscheiden sich in vielen Aspekten – nicht nur im Design, sondern auch in Aufbau, Passform, Gewicht und Ausstattung. Je nach Alter und Einsatzbereich bieten sich unterschiedliche Helmtypen an. Wer sich fragt, welcher Fahrradhelm für (Klein-)Kinder sinnvoll ist, sollte auf einige wichtige Merkmale achten:
Babys (ab ca. 9 Monaten), die im Fahrradanhänger oder in der Babyschale mitfahren, brauchen Helme mit abgeflachtem Hinterkopf. So liegt der Kopf bequem an.
Kleinkinder (1–3 Jahre) benötigen Helme mit geringem Gewicht, guter Belüftung und tief gezogenem Nackenschutz. Wichtig: Der Helm darf nicht zu groß gewählt werden.
Kinder im Kindergartenalter (ca. 3–6 Jahre) profitieren von In-Mold-Helmen mit Verstellrad, die sich einfach anpassen lassen. Bei In-Mold-Helmen wird die äußere Helmschale fest mit dem stoßdämpfenden Innenschaum verschweißt. Das Verfahren macht den Helm besonders stabil und gleichzeitig angenehm leicht.
Schulkinder (ab 6 Jahren) wünschen sich oft Helme mit Extras wie Reflektoren, LED-Rücklicht oder einem integrierten Insektenschutznetz. Auch das kann die Akzeptanz beim Tragen erhöhen.
Grundsätzlich sollten alle Helme der Norm EN 1078 entsprechen und mit einem CE-Kennzeichen versehen sein. Achten Sie zudem auf gute Testergebnisse und Prüfsiegel.