Die unterschiedlichen Materialien moderner Badeanzüge bieten jeweils verschiedene Vorteile.
Neopren gilt als Klassiker im Wassersport: Es ist elastisch, wärmeisolierend und strapazierfähig. Die Materialstärke variiert von etwa 1 mm für warme Gewässer bis zu 3–4 mm für kühlere Temperaturen. Neopren schützt effektiv vor Auskühlung. Beim Surfen, Stand-up-Paddling (SUP) oder Schnorcheln bietet der enganliegende Neoprenanzug festen Sitz und gute Bewegungsfreiheit.
Lycra/Spandex und moderne Polyester-Mischgewebe dagegen sind leicht, äußerst schnelltrocknend und bieten häufig einen hohen UV-Schutz (UPF 50+). Achten Sie jedoch darauf, ob Ihr gewähltes Modell diesen auch tatsächlich gewährleistet – und verlassen Sie sich nicht ausschließlich darauf. Gerade an besonders sonnigen Tagen ist ergänzender Sonnenschutz wie Sonnencreme oder ein schattiger Platz empfehlenswert.
Bademode aus Lycra/Spandex eignet sich für sonnige Strandtage oder lockeres Schwimmtraining und fühlt sich angenehm weich an. Außerdem leiert sie kaum aus, ist chlorresistent und damit gut für den Dauereinsatz im Hallenbad geeignet.
Retro-Designs setzen auf klassische Stoffe mit Stretchanteil und nostalgischem Schnitt. Sie sind oft modisch akzentuiert und bringen einen Hauch Vintage an den Strand. Allerdings eignen sie sich weniger für intensiven Sporteinsatz: Baumwoll-Mischgewebe leiert bei Nässe mitunter aus oder verrutscht leicht, was den Halt beeinträchtigen kann.
Tipp: Viele Hersteller bieten mittlerweile recycelte oder besonders nachhaltige Materialien an – ein Pluspunkt in Sachen Umwelt- und Hautverträglichkeit.