Hochwertige Regenbekleidung ist nicht nur wasser- sondern auch schmutzabweisend, sodass sie auch bei hoher Belastung lange schön bleibt. Trotzdem kann sich im Lauf der Zeit Schmutz in den Poren ansammeln, die diese verstopfen und damit die Atmungsaktivität vermindern. Deshalb sollte die Kleidung regelmäßig gewaschen werden. Doch keine Sorge: Das können Sie bedenkenlos in Ihrer heimischen Waschmaschine machen, wenn Sie einige Kleinigkeiten beachten.
Allgemein gilt: Waschen Sie wasserfeste Textilien immer nur bei niedrigen Temperaturen von dreißig bis maximal vierzig Grad Celsius. Zu den genauen Temperaturangaben lesen Sie sich unbedingt die jeweiligen Pflegehinweise durch. Als Waschmittel eignet sich flüssiges Feinwaschmittel. Waschpulver kann dagegen Rückstände hinterlassen, die das Material angreifen. Verwenden Sie außerdem keinen Weichspüler, da dieser die Poren verstopft und die Kunstfasern schädigen kann.
Benötigt Ihre Regenbekleidung eine Imprägnierung, sollten Sie diese nach etwa jeder vierten Wäsche auffrischen. Greifen Sie hier besser zu einem Spray als zu einer Waschimprägnierung. Denn das Spray können Sie gezielt auf die Außenschicht aufsprühen. So wird die Innenschicht nicht beeinträchtigt. Am besten hängen Sie die Kleidung an einem Bügel auf und sprühen die Oberfläche aus zwanzig bis dreißig Zentimetern Entfernung gleichmäßig ein. Atmen Sie die Dämpfe nicht ein und lüften Sie den Raum hinterher.