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Das Mobilfunklexikon von Tchibo

Was bedeutet Always on?

Always on ist die englische Bezeichnung f├╝r Dienste, die stets und daher ÔÇ×rund um die UhrÔÇť zur Verf├╝gung stehen. Als typische Beispiele gelten E-Mail-Services, die Mailbox oder sogenannte Instant Messenger, bei denen Nachrichten sofort auf dem eigenen Handy erscheinen, sofern man einem entsprechenden Netzwerk angeschlossen ist und dieselbe App verwendet. Die permanente Verbindung zu den verschiedenen Social Media Netzwerken im Internet kann ebenfalls als Always-on-Dienst bezeichnet werden. Der eigentliche Vorteil liegt darin, dass man sich zur Nutzung der jeweiligen Dienste nicht st├Ąndig neu einw├Ąhlen oder im Gegenzug abmelden muss.

Wie funktioniert Always on?

Always on funktioniert entweder ├╝ber GPRS (General Packet Radio Service) im GSM-Netz, via UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) oder LTE (Long Term Evolution), allerdings nur in Verbindung mit einem Smartphone, das den Always-on-Betrieb zul├Ąsst. Aus ├Âkonomischen Gr├╝nden ist die Verbindung allerdings nur virtuell dauerhaft und wird tats├Ąchlich erst bei Bedarf hergestellt. Eine Vorgehensweise, die aus Sicht der Netzbetreiber verst├Ąndlich ist, da es sonst schnell zu Engp├Ąssen in Bezug auf die Bandbreiten kommt.

Was muss in Bezug auf Always on beachtet werden?

Vorsicht ist bei den Always-on-Diensten allerdings geboten: Es ist empfehlenswert, einen Handyvertrag mit einer Daten-Flatrate abzuschlie├čen, um in Bezug auf das ├ťbertragungsvolumen nicht in eine Kostenfalle zu geraten. Anders gesagt: Always-on-Dienste werden nicht ├╝ber Zeiteinheiten abgerechnet. Ebenfalls sollte bedacht werden, dass diese Dienste in der Regel Energie verbrauchen und damit die Leistungsdauer des Akkus sp├╝rbar verk├╝rzen, selbst wenn das Handy gerade nicht zum Telefonieren genutzt wird. Ist dies der Fall, sollten alle Apps auf dem Smartphone einer Pr├╝fung unterzogen werden, um die ÔÇ×StromfresserÔÇŁ herauszukristallisieren und bei Bedarf die Einstellungen im Betriebssystem zu ├Ąndern. Ein typisches Beispiel etwa ist, wenn die GPS-Ortung gelegentlich genutzt wird, um den eigenen Standort ├╝ber Google Maps zu ermitteln: Nach der Nutzung ist es empfehlenswert, die Funktion wieder zu deaktivieren, auch wenn dies im Grunde nicht ganz im Sinne eines Always-on-Dienstes ist.