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Die Röststufen von Kaffee

Bei der Röstung von Kaffeebohnen entscheiden nur wenige Sekunden über das Geschmacksergebnis. Generell werden beim Röstvorgang die Kaffeebohnen trocken erhitzt, wodurch sich nicht nur Geschmack und Farbe ändern, sondern den Bohnen auch Feuchtigkeit entzogen wird. Dabei bilden sich Bitterstoffe und Röstaromen. Beim Rösten gilt also: Je länger die Kaffeebohnen geröstet werden, desto dunkler werden sie und desto mehr Säuren werden abgebaut.
Röstmeister begutachtet Kaffeebohnen

Was ist eigentlich der
First Crack?

Erst durch das Rösten erhalten die Kaffeebohnen ihr unverwechselbares Aroma. Die Kaffeebohnen werden während der Röstung fettfrei und trocken erhitzt. Dauer, Energiezufuhr und Endtemperatur tragen dabei maßgeblich zum Geschmack und der individuellen Note der Kaffeesorte bei.

Dunklere Röstgrade ergeben allgemein weniger Säure, mehr Bitterstoffe und einen volleren Körper. Sie eignen sich für Zubereitungsformen mit hohem Wasserdruck (z.B. Espresso). Kurze Röstzeiten hingegen bewirken mehr Gesamtsäure und eignen sich eher für Filterkaffee.

Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht, und das Volumen nimmt zu. Dabei wechselt ihre Färbung von Grün über Gelb zur gewünschten Kaffeebräune. Durch den Volumenzuwachs platzt die Bohne auf, es kommt zum "First Crack". Bei helleren Röstungen endet der Vorgang hier. Für typische Filterkaffee-Röstungen wird weiter geröstet und für dunklere Röstungen der "Second Crack" abgewartet.

Nach dem Rösten muss die Bohne sofort abgekühlt werden, damit sie nicht nachröstet und der Röstgrad sich nicht weiter verändert.
Teller gefüllt mit hell und dunkel gerösteten Kaffeebohnen

Helle Röstung

Die helle Kaffeeröstung wird auf Grund ihrer Färbung auch als Zimtröstung oder auch als skandinavische Röstung bezeichnet.
Im Verlauf der Röstung erhitzt sich auch das in der Bohne enthaltene Wasser und wird gasförmig. Die Kaffeebohne vergrößert sich dabei, bis sie mit einem hörbaren Knacken, dem "First Crack", aufbricht. Bei hell gerösteten Bohnen endet der Röstvorgang bereits nach diesem ersten "Crack".

Die hell gerösteten Kaffeebohnen sind nach dem ersten Knacken nun also goldbraun und enthalten feine Fruchtnoten. Als Filterkaffee aufgebrüht haben sie einen leichten, zart-fruchtigen Geschmack, da sich durch die helle Röstung die Röstaromen noch nicht so stark entwickeln und das natürliche Aroma der Kaffeekirsche hervortritt. Je heller also die Röstung, desto höher der Säuregehalt im Kaffee – für den klassischen Kaffeegenießer ein ganz neues Geschmackserlebnis.

Die Anhänger der "Third Wave" Coffee-Bewegung schätzen diese aromatische Kaffeevielfalt ähnlich wie Wein-Kenner und legen dabei großen Wert auf die Auswahl der Bohnen, deren Röstung und Zubereitung. Gerade unter den Anhängern der "Third Wave of Coffee" ist diese fruchtigere Röstung sehr beliebt.

Dunkle Röstung

Bei der dunklen Röstung werden die Kaffeebohnen länger geröstet – und zwar bis es zum zweiten Mal richtig geknackt hat, dem "Second Crack". Dadurch werden die Bohnen nicht nur dunkler, sondern haben auch mehr typische Röstaromen.

So viel Zeit muss sein: die Tchibo Einzelröstung

Für jeden Kaffee wird die Röstdauer unter Berücksichtigung der Rösttemperatur individuell festgelegt und kann auch zwischen dem „First Crack“ und dem „Second Crack“ liegen, je nach dem gewünschten Röstergebnis. Da jeder Rohkaffee seinen eigenen Charakter hat, rösten wir bei Tchibo jede Sorte einzeln, zum Beispiel unter Berücksichtigung von Herkunftsland und anschließender Zubereitungsempfehlung, damit sich der Geschmack und das Aroma optimal entwickeln können. Dieses Röstverfahren wenden wir für alles Kaffees an, ob Filterkaffee, Espresso oder die Cafissimo Kaffees. Die Einzelröstung ist zwar aufwändiger, aber nur so können sich die individuellen Charaktere der Sorten optimal entfalten.