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Festliche Weihnachtstafel

Tipps & Rezepte fĂŒr die Festtags-Tafel

Zu einem unvergesslichen Weihnachtsfest gehört das gemĂŒtliche Festessen ebenso dazu wie GlĂŒhwein oder Bowle. Wir servieren unsere Lieblingsrezepte und verraten Tipps rund um den Weihnachtsbraten und die richtige Weinauswahl.
Was essen die Deutschen an Heiligabend?

FĂŒr lange gemĂŒtliche Abende am Esstisch

Wie die Statistik zeigt, ist fĂŒr uns Deutsche vor allem das Essen an Weihnachten sehr wichtig. Das könnte vor allem daran liegen, dass wir lange Abende am Tisch, mit guten GesprĂ€chen und Themen, einfach als besonders gesellig empfinden. FĂŒr solche Abende empfehlen wir Ihnen Raclette und Fondue - hier zieht sich das Essen schön in die LĂ€nge und sie können sich mal richtig ĂŒber alle Themen austauschen.
   
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Christkindlmarkt-GlĂŒhwein
Christkindlmarkt-GlĂŒhwein

Zutaten:

  • 3/4 l trockener Rotwein
  • dĂŒnn abgeschĂ€lte Schale von Âœ Bio-Zitrone
  • 80 g Zucker
  • 2 Zimtstangen
  • 10 Nelken
  • frisch gepresster Saft von 2 Orangen
  • 1/4 l Orangenlikör
FĂŒr 4 Tassen (je ca. ÂŒ l) | Zubereitung: 10 Min. | Dauer 25 Min. | 285 kcal pro Portion
1. Alle Zutaten bis auf den Likör in einen Topf geben und verrĂŒhren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Zugedeckt bei kleiner Hitze ganz langsam heiß werden lassen, bis der Wein an der OberflĂ€che kleine Schauminseln bekommt. Dann den GlĂŒhwein 15 Min. zugedeckt köcheln lassen.
2. Den Likör dazugießen und alles zugedeckt bei ausgeschalteter Herdplatte 3-5 Min. ziehen lassen. Den GlĂŒhwein noch richtig heiß durch ein feines Sieb in Tassen gießen und sofort servieren.

Rezept: © 2011 GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, MĂŒnchen (Tanja Dusy: „WinterkĂŒche“, S. 95)
Feuerzangenbowle
Feuerzangenbowle

Zutaten:

  • 2 Bio-Orangen
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Zimtstange
  • 4 GewĂŒrznelken
  • 1 1/2 l krĂ€ftiger, trockener Rotwein
  • 1 Zuckerhut
  • 400 ml brauner Rum (mind. 54 %)
FĂŒr 8 GlĂ€ser (Ă  250 ml) | Zubereitung: 25 Min. | Dauer 25 Min.
1. Die Orangen und die Zitrone heiß waschen, trocken reiben. Die Schale von 1 Orange dĂŒnn abschneiden, den Saft beider Orangen auspressen. Die Zitrone in dĂŒnne Scheiben schneiden. Alles mit dem Zimt, den Nelken und dem Rotwein in einen Topf geben und bei kleiner Hitze langsam erhitzen (nicht kochen!).
2. Den Topf auf das Rechaud stellen und die Zuckerzange oder das Gitter auflegen, darauf den Zuckerhut legen. Den Zucker mit gut ein Drittel des Rums trĂ€nken. Dann den Zucker mit einem Streichholz vorsichtig anzĂŒnden – am besten bei ausgeschaltetem Licht, so kommt die blaue Flamme besonders gut zur Geltung!
3. Jetzt nach und nach den Rest des Rums mit einer Schöpfkelle langsam und vorsichtig ĂŒber den Zuckerhut gießen, damit er weiter brennt und die Flamme nicht erlischt. Sollte die Flamme erlöschen, etwas Rum in die Schöpfkelle geben und darin mit einem Streichholz anzĂŒnden. Dann den brennenden Rum vorsichtig ĂŒber den Zuckerhut gießen. So tropft nach und nach der geschmolzene Zucker in die Bowle. Erst wenn der Rum aufgebraucht und möglichst viel von dem Zucker geschmolzen ist, die Bowle nochmals gut umrĂŒhren und möglichst heiß servieren.

Rezept: © 2008 GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, MĂŒnchen (Tanja Dusy: „Sommerdinks und Winterdrinks“, S. 77)
GĂ€nsebraten mit Rotkohl
GĂ€nsebraten mit Rotkohl

Zutaten:

  • 1 große Gans (etwa 4,5 kg)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 Zwiebeln
  • 2 sĂ€uerliche Äpfel
  • 4 StĂ€ngel getrockneter Beifuß
  • 1 Rotkohl (etwa 900 g)
  • 2 Birnen
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 1 EL Butter
  • 2 TL Zucker
  • etwa 1/4 l trockener Rotwein oder GemĂŒsebrĂŒhe
  • 1 Nelke
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 1 TL Birnendicksaft
FĂŒr 4-6 Personen | Zubereitung: 60 Min. | Dauer 270 Min. | 2000 kcal pro Portion
1. Backofen auf 200 Grad vorheizen (auch schon jetzt einschalten: Umluft 180 Grad). Die Gans innen und außen waschen, das Bauchfett abzupfen. In einem SchĂ€lchen Salz und Pfeffer mischen und die Gans grĂŒndlich damit einreiben, auch in der Bauchhöhle. Zwei Zwiebeln schĂ€len und achteln. Äpfel vierteln, schĂ€len und entkernen. Die Zwiebeln und Äpfel mit dem Beifuß in den Bauch der Gans legen.
2. Gans mit der Brust nach unten in die Fettpfanne des Ofens legen, 1 l heißes Wasser angießen. In den Ofen (unten) schieben und die Gans etwa 30 Minuten braten. Dann die Temperatur auf 150 Grad (Umluft 130 Grad) zurĂŒckschalten und die Gans etwa 2 Stunden braten, dabei ab und zu mit BratflĂŒssigkeit beschöpfen. Falls nötig, noch mehr Wasser in die Fettpfanne gießen. Nun die Gans umdrehen und noch einmal etwa 2 Stunden braten.
3. Inzwischen vom Rotkohl alle Ă€ußeren welken BlĂ€tter entfernen. Kohl vierteln, den dicken Strunk wie einen Keil herausschneiden und die Viertel in feine Streifen schneiden. Eine Zwiebel schĂ€len und fein wĂŒrfeln. Die Birnen vierteln, schĂ€len, entkernen, in Spalten schneiden und mit dem Zitronensaft mischen.
4. Die Butter mit dem Zucker in einem großen Topf schmelzen. Darin die Zwiebel und die Birnen andĂŒnsten. Den Rotkohl dazugeben und kurz mitdĂŒnsten. Mit dem Wein oder der BrĂŒhe ablöschen, GewĂŒrze dazugeben und den Kohl zugedeckt bei geringer Hitze etwa 1 Stunde schmoren lassen. Dabei ab und zu mal durchrĂŒhren und, falls nötig, noch etwas Wein oder BrĂŒhe nachgießen.
5. Gans aus dem Ofen nehmen und den Backofengrill (höchste Stufe) anschalten. Die Gans in 8-12 StĂŒcke zerteilen und mit der Haut nach oben auf den Rost legen, unter den Rost ein Backblech stellen. 1 TL Salz mit 3-4 EL heißem Wasser verrĂŒhren und die Haut damit einpinseln. Die GĂ€nsestĂŒcke wieder in den Ofen schieben (mit etwa 20 cm Abstand zu den Grillschlangen) und die Haut in etwa 10 Minuten schön knusprig werden lassen.
6. In der Zeit die Sauce durch ein Sieb in einen Topf gießen, eventuell den Bratsatz noch mit etwas heißem Wasser ablösen. Die Sauce entfetten (das Fett mit einem großen Löffel abnehmen), abschmecken. Den Rotkohl mit Salz, Pfeffer und Birnendicksaft wĂŒrzen. Beides mit den GĂ€nsestĂŒcken auf den Tisch stellen.

Rezept: © 2013 GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, MĂŒnchen (Sebastian Dickhaut: „Country Basics“)
Gebratene Thymianente
Gebratene Thymianente

Zutaten:

  • 1 kĂŒchenfertig vorbereitete Ente (ca. 1,6 kg)
  • schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • 1 Bund Thymian
  • 2 sĂ€uerliche Äpfel (z.B. Boskop)
  • 1 Bund SuppengrĂŒn
  • 2 Zwiebeln
  • 400 ml HĂŒhnerfond (Glas) oder -brĂŒhe
  • 2 EL Apfel- oder Quittengelee
  • 1-2 EL dunkler Saucenbinder
  • 6 EL Sahne (nach Belieben)
FĂŒr 4 Personen | Zubereitung: 30 Min. | Dauer: 120 Min. | Kalorien 750 kcal pro Portion
1. Den Backofen auf 220° vorheizen. Die Ente innen und außen unter fließend kaltem Wasser waschen. Mit KĂŒchenpapier abtrocknen und rundum mit Salz und Pfeffer einreiben. Thymian abbrausen und trocken schĂŒtteln. Äpfel gut waschen, ungeschĂ€lt vierteln, entkernen und mit dem Thymian in die Bauchhöhle stecken. Die Öffnung quer mit HolzstĂ€bchen zustecken, dann mit KĂŒchengarn verknoten – wie einen SchnĂŒrschuh.
2. Das SuppengrĂŒn waschen, putzen und grob zerteilen. Zwiebeln abziehen und wĂŒrfeln. GemĂŒse und Zwiebeln in der Saftpfanne des Backofens mischen. Ente auf den Rost (Mitte) legen, die Saftpfanne darunterschieben und im vorgeheizten Backofen bei 220° (Umluft nicht empfehlenswert) 15 Min. braten.
3. Fond oder BrĂŒhe aufkochen, in die Saftpfanne gießen und die Ente bei 200° (Umluft nicht empfehlenswert) 75 Min. weiterbraten. 20 Min. vor Ende der Garzeit das Gelee und 1/4 TL Salz in einem kleinen Topf erhitzen, Ente wĂ€hrend der letzten 15 Min. damit bestreichen. Im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen.
4. Die Saftpfanne aus dem Ofen nehmen, 1/4 l heißes Wasser dazugießen und den Bratensatz mit einem Pinsel lösen. Durch ein Sieb in einen Topf gießen und entfetten – dazu mit einem Löffel das Fett abschöpfen oder ein EntfettungskĂ€nnchen verwenden. Sauce aufkochen, Saucenbinder einrĂŒhren und binden. Mit Salz und Pfeffer wĂŒrzen und nach Belieben mit der Sahne verrĂŒhren.
5. Die Ente tranchieren: erst die Keulen, dann die FlĂŒgel abtrennen. Die Brustfilets vom Knochen ablösen und schrĂ€g in Scheiben schneiden. Brustkorb rundherum einschneiden und abheben, um an die FĂŒllung zu gelangen.

Rezept: © 2008 GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, MĂŒnchen (Martina Kittler: „Crashkurs Kochen“, S. 147)
Portweinsauce
Portweinsauce

Zutaten:

  • Âœ Zwiebel (50 g)
  • 1 Schalotte (40 g)
  • 2 EL Butter
  • 300 ml roter Portwein
  • 200 ml krĂ€ftiger Rotwein
  • Salz
  • 500 ml braune Kalbssauce
FĂŒr ca. 4 Portionen (400 ml) | Zubereitung: 20 Min.
1. Zwiebel und Schalotte abziehen und fein wĂŒrfeln.
2. Die Butter in einem Topf (24 cm Ø) aufschĂ€umen lassen, Zwiebeln und Schalotten darin 2 Min. glasig dĂŒnsten.
3. Mit Portwein und Rotwein ablöschen und ca. 15 Min. einkochen lassen.
4. Die Grundsauce dazugeben und weitere 10 Min. köcheln lassen.
5. Die Sauce durch ein feines Sieb passieren, wieder in den Topf geben, nochmals aufkochen lassen, leicht salzen und servieren.
TIPP: Die Sauce schmeckt zu gebratenem Rind- und Kalbfleisch, zu Ente, GeflĂŒgel, Kaninchen und Wildgerichten.

Rezept: © 2013 GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, MĂŒnchen
Tiroler LauchpfÀnnchen
Tiroler LauchpfÀnnchen

Zutaten:

  • Salz
  • 2 Stangen Lauch
  • 2 große sĂ€uerliche Äpfel (z. B. Cox Orange)
  • 100 g Tiroler Speck (in Scheiben)
  • 450 g junger Fontina
  • Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss
FĂŒr 4 Personen | Zubereitung: 25 Min. | Ca. 565 kcal pro Portion
1. In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Den Lauch putzen, waschen und in ca. 3 mm dicke Ringe schneiden. Die Lauchringe im kochenden Salzwasser in 1 – 2 Min. bissfest garen. In ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.
2. Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in schmale Spalten schneiden. Je 2 – 3 Apfelspalten mit 1 Scheibe Speck umwickeln (sehr lange Speckscheiben vorher quer halbieren).
3. Den KĂ€se in kleine WĂŒrfel schneiden, dabei die Rinde entfernen. Die KĂ€sewĂŒrfel mit den Lauchringen mischen und krĂ€ftig mit Muskatnuss und Pfeffer wĂŒrzen. Die KĂ€se-Lauch-Mischung in die PfĂ€nnchen geben und jeweils 1 – 2 Apfel-Speck-Röllchen in die Mitte setzen. Alles im heißen GerĂ€t ca. 5 Min. erhitzen, bis der KĂ€se geschmolzen und leicht gebrĂ€unt ist.
TIPP: Wenn Sie keinen Tiroler Speck bekommen, können Sie alternativ auch in dĂŒnne Scheiben geschnittenen SchwarzwĂ€lder Schinken oder Parmaschinken nehmen.

© 2015 GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, MĂŒnchen
Kartoffelknödel
Kartoffelknödel

Zutaten:

  • 800 g mehligkochende Kartoffeln
  • Salz
  • 1 altbackenes Brötchen
  • 2 EL Butter
  • je 60–80 g Mehl und SpeisestĂ€rke
  • 1 Ei
  • frisch geriebene Muskatnuss
FĂŒr 8 Knödel | Zubereitung: 1 Stunde | 170 kcal pro Portion
1. Die Kartoffeln in Salzwasser in 20 – 25 Min. weich garen. Abgießen, pellen und durch die Kartoffelpresse drĂŒcken.
2. Das Brötchen klein wĂŒrfeln. In einer Pfanne in der zerlassenen Butter knusprig rösten, dabei die Pfanne ab und zu rĂŒtteln.
3. Mehl und SpeisestĂ€rke mischen. Zwei Drittel der Mischung und 1 Âœ TL Salz locker mit den Kartoffeln »zerbröseln«.
4. Das verquirlte Ei unter den Kartoffelteig mischen. Den Teig mit so viel Mehlmischung verkneten, bis er glatt ist. Mit Salz und Muskatnuss wĂŒrzen.
5. Den Teig zu einer Rolle formen, in 8 StĂŒcke schneiden. Flach drĂŒcken, jeweils ein paar BrotwĂŒrfel daraufgeben, verschließen und zu glatten Knödeln rollen.
6. Die Kartoffelknödel in kochendes Salzwasser geben und aufkochen lassen. Halb zugedeckt in ca. 20 Min. gar sieden (nicht kochen) lassen.

Rezept: © 2013 GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, MĂŒnchen (Maria Zunner: „Knödel & Co.“, S. 6)
Semmelknödel
Semmelknödel

Zutaten:

  • 400 g altbackene Brötchen oder Weißbrot
  • 350 ml Milch
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • Âœ Bund gehackte Petersilie
  • 3 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss
FĂŒr 8 Knödel | Zubereitung: 1 Stunde | 215 kcal pro Portion
1. Brötchen in dĂŒnne Scheiben schneiden oder klein wĂŒrfeln. Heiße Milch darĂŒbergeben und zugedeckt 20 Min. ziehen lassen.
2. Zwiebel schĂ€len, fein wĂŒrfeln und in der Butter in ca. 5 Min. weich dĂŒnsten. Petersilie kurz mitdĂŒnsten. AbkĂŒhlen lassen.
3. Brötchen-, Zwiebelmischung, Eier und 1 TL Salz vermischen. Mit Pfeffer und Muskatnuss wĂŒrzen. 5–10 Min. ruhen lassen.
4. Mit nassen HĂ€nden vom Semmelteig 8 gleich große Portionen abnehmen, zwischen den HĂ€nden zu Knödeln rollen und auf eine kalt abgespĂŒlte Platte legen.
5. Die Semmelknödel in kochendes Salzwasser geben und aufkochen lassen. Halb zugedeckt in ca. 20 Min. gar sieden (nicht kochen) lassen.
TIPP: Wenn Sie ganz sichergehen wollen, dass die Knödel beim Kochen in Form bleiben, garen Sie vorab einen kleinen Testknödel. Sollte dieser zerfallen, mischen Sie unter den Semmelteig etwas mehr Mehl, unter den Kartoffelteig etwas mehr SpeisestĂ€rke oder Grieß.

Rezept: © 2013 GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, MĂŒnchen (Maria Zunner: „Knödel & Co.“, S. 7)
SpÀtzle
SpÀtzle

Zutaten:

  • 400 g Mehl (oder SpĂ€tzlemehl)
  • 4 Eier (GrĂ¶ĂŸe M)
  • Salz
  • 2 EL Butter (nach Belieben)
  • 200 ml Mineralwasser (oder Leitungswasser)
FĂŒr 4 Personen | Zubereitung: 30 Min. | Ruhen: 30 Min. | Ca. 450 kcal pro Portion
1. Das Mehl mit 1 TL Salz in einer SchĂŒssel mischen. Eier und Mineralwasser dazugeben und alles mit dem Knethaken des HandrĂŒhrgerĂ€ts zu einem ziemlich zĂ€hflĂŒssigen Teig verkneten. Den Teig mit einem KĂŒchentuch oder Teller abdecken und bei Zimmertemperatur ca. 30 Min. ruhen lassen.
2. In einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen und salzen. Etwas Teig in den SpĂ€tzlehobel oder in die SpĂ€tzlepresse fĂŒllen. Den Hobel auf den Topf legen oder die Presse ĂŒber den Topf halten und die SpĂ€tzle direkt ins kochende Wasser hobeln bzw. drĂŒcken.
3. Die SpĂ€tzle aufkochen, bis sie an der OberflĂ€che schwimmen, dann mit dem Schaumlöffel herausheben, in einem Sieb kurz kalt abspĂŒlen und im Backofen bei 70° warm halten. Die nĂ€chste Portion Teig ebenso verarbeiten.
4. Die SpÀtzle entweder pur servieren. Oder nach Belieben die Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und die SpÀtzle darin schwenken und leicht brÀunen.

Rezept: © 2013 GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, MĂŒnchen (C. Schinharl: „Nudeln selbst gemacht“, S. 9)

Rund um den Festtagsbraten

    
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Tranchieren – so geht’s

Gans und Ente sind Weihnachtsklassiker. Obwohl das Tranchieren, also das Zerlegen des GeflĂŒgels, gar nicht kompliziert ist, zögern manche bei diesem Arbeitsschritt. Mit unserer Schritt-fĂŒr-Schritt-Anleitung zum Tranchieren geht es ganz einfach. Tipp: Mit einer GeflĂŒgelschere lassen sich die Gelenke ohne großen Kraftaufwand durchtrennen. Auch rutscht eine GeflĂŒgelschere nicht so schnell ab wie ein Messer.
Tranchieren – so geht’s

1. Schritt

Im ersten Schritt schneiden Sie die Keule ab.
Tranchieren – so geht’s

2. Schritt

Mit einer GeflĂŒgelschere durchtrennen Sie das Gelenk.
Tranchieren – so geht’s

3. Schritt

Nun den FlĂŒgel abschneiden. Auch hier das Gelenk mit der GeflĂŒgelschere durchtrennen.
Tranchieren – so geht’s

4. Schritt

Jetzt den Brustkorb aufschneiden. Die Brustfilets lösen, dafĂŒr eng am Brustbein entlang fahren und parallel zum Brustbein schneiden. Zum Servieren die BruststĂŒcke in schmale Scheiben schneiden.

Helfer fĂŒr das Festtagsessen

    
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Welcher Wein passt zu welchem Essen?

  • Zu feinen Gerichten elegante, zu rustikalen Gerichten robustere Weine wĂ€hlen.
  • KrĂ€ftiges Essen (Fleisch und fettreiche Speisen) mildert die Tannine im Wein.
  • AlkoholstĂ€rkere Weine machen krĂ€ftige Gerichte bekömmlicher.
  • SĂ€ure und SĂ€ure heben sich auf, was einen unangenehmen Effekt haben kann.
  • SĂŒĂŸe und SĂŒĂŸe heben sich auf, der Dessertwein muss mindestens so sĂŒĂŸ wie das Dessert sein.
  • Salzige Speisen lassen die SĂ€ure im Wein stĂ€rker hervortreten.
  • Schaumweine gleichen Salzigkeit und Bitterkeit aus.
  • Gereifte Weine passen sich besonders gut dem Essen an.
  • Barrique-gereifte Weine passen perfekt zu geschmorten, gegrillten und stark gebratenen Gerichten.

  • Bei klaren Suppen stets etwas vom dem Wein mitkochen, den Sie spĂ€ter dazu anbieten.
  • An Suppen und Saucen, die mit Eiern, Sahne oder Butter gebunden sind, passen sich Weine mit etwas RestsĂŒĂŸe gut an.
  • Spielen Sie mit den Aromen: gefĂŒllte Paprika mit Hackfleisch zu einem Cabernet Sauvignon (der an Paprika erinnert).
  • Stark gewĂŒrzte Gerichte kommen gut mit Bukettsorten, leichteren Weinen und restsĂŒĂŸen Weinen zurecht oder auch mit wĂŒrzigen Rotweinen.
  • GegensĂ€tze können sehr reizvoll sein, etwa ein Apfelpfannkuchen mit Zimtzucker und einem gereiften Burgunderwein. Oder gekochtes Rindfleisch/Siedfleisch mit Weißwein, ein Wildragout in Sahne-Pilz-Sauce mit einem gereiften edelsĂŒĂŸen Wein...
  • Regionale Weine verbinden sich meist toll mit der entsprechenden regionalen KĂŒche.

© 2016 GrÀfe und Unzer Verlag GmbH

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