Kräftigung und Stretching für Läufer – mit Yoga!
Verletzungsprophylaxe, Muskelaufbau, geschmeidigerer Laufstil: Gründe genug, als Läufer mit Yoga anzufangen!
Yoga dehnt die Oberschenkel- und Wadenmuskeln, kräftigt die Rückenmuskulatur und die Kniegelenke. Das kommt jedem zugute, insbesondere Ausdauersportler profitieren aber von den Übungen. Beim Laufen oder Radfahren können die monotonen Bewegungsabläufe zu einseitigen Belastungen führen. Bei der Beinmuskulatur etwa wird die Oberschenkelvorderseite stark, aber die Hinterseite wenig belastet. Daraus ergibt sich nicht selten eine muskuläre Dysbalance, die sich durch Beschwerden bemerkbar macht. Dann ist ein Dehnen und Kräftigen der vernachlässigten Partien angesagt.
Getreu dem Motto „Vorsorge ist besser als Nachsorge“ beugen Sie solchen Problemen idealerweise vor. Ganz hervorragend geht das mit Yoga-Dehnübungen und kräftigenden Yoga-Asanas. Die Sportart verbindet alles, was Läufer vor Verletzungen schützt und sie besser werden lässt. Yoga-Stretching macht beweglicher, dehnt verkürzte Muskeln und beseitigt Verspannungen.
Durch das Erlernen spezieller Atemtechniken verbessert sich Ihre Atmung unter Belastung. Und auf unwegsamen Untergründen geraten Sie durch Yoga-Balanceübungen nicht so schnell ins Straucheln. Ein gezielter Muskelaufbau der beim Joggen unterforderten Körperpartien beseitigt im Übrigen nicht nur Ungleichgewichte, sondern wirkt sich auch positiv auf die Haltung aus. Ein schwacher Rumpf lässt den Oberkörper nach längeren Trainingseinheiten nach vorne kippen, wodurch sich automatisch der Schritt verkürzt und Sie langsamer werden. Ein untrainierter Hüftbeuger stört den natürlichen, dynamischen Bewegungsablauf, führt zu unbewussten Ausgleichsbewegungen und in der Folge oft zu Rückenschmerzen. Yoga-Dehnübungen für den Rücken alleine würden die Ursache also nicht beseitigen. Damit Sie sich keine Gedanken über das komplexe muskuläre Zusammenspiel machen müssen, haben wir Ihnen einfach die besten Yoga-Übungen für Läufer zusammengestellt.