Denim: Der Stoff, aus dem Jeans sind
Denim ist ein robustes Material aus Baumwolle, das als Ausgangsstoff für die heutige Jeanskleidung eingesetzt wird. Dazu kommen weitere Gewebe. Ein Überblick über die Zusammensetzung der beliebten Hosen.
Grundstoff aller Jeans ist Denim, ein besonders reißfester und langlebiger Baumwollstoff. Die Fäden werden auf eine spezielle Art sehr eng verwoben, sodass die typische, feste Struktur entsteht. Erfunden wurde das Jeans-Material nicht etwa in Amerika, sondern in Frankreich. Levi Strauss holte das „Serge de Nîmes“, was übersetzt „Gewebe aus Nîmes“ bedeutet und kurz zu Denim wurde, für seine Jeans in die USA. Die blaue Farbe erhielt die Original-Denim durch den Farbstoff Indigo, der aus der gleichnamigen Pflanze gewonnen wurde.
Heute resultiert der Blauton aus synthetischen Farben: Sie halten länger und sind gegenüber starkem Sonnenlicht und Reinigungen resistenter. Da die Schlussfäden im Gegensatz zu den Kettfäden ungefärbt bleiben, entsteht der typische Jeans-Look mit den hellen Stellen.Wird das Jeans-Material nach der Herstellung noch einmal gefärbt oder anderweitig behandelt, entstehen Jeans-Waschungen wie der Stone-Washed-Look. Sogenannter Raw Denim behält seinen ursprünglichen Charakter: Der Stoff fühlt sich steif an erhält erst im Laufe der Zeit den typischen, leicht verwaschenen Jeans-Look sowie Tragefalten. Wer nicht so lange warten will, greift zu einer Jeans, die schon bei der Produktion auf getragen getrimmt wurde und dem Used-Look entspricht.