Der richtige Härtegrad: Was passt zu welchem Alter?
Welche Matratze ist für 3-jährige Kinder die richtige? Und welche Matratze brauchen Kinder ab zehn Jahren? Egal, wie alt Ihr kleiner Liebling ist: Entscheidend für die Auswahl ist immer der Härtegrad der Kindermatratze. Und der sollte zur Körpergröße und zum Gewicht passen. Ein zierliches 10-jähriges Kind braucht ggf. einen niedrigeren Härtegrad als ein kräftiges Kind von 6 Jahren.
Also, was für eine Matratze passt zu Ihrem Kind? Eine verbindliche Normierung gibt es nicht, aber die folgenden Empfehlungen haben sich etabliert:
Matratze für Kleinkinder (1–3 Jahre): eher fest, so dass das Kind höchstens 2–3 cm einsinkt
Matratze für Kinder ab 6 Jahre: mittelfest, punktelastisch (die Matratze gibt nur dort nach, wo Druck ausgeübt wird, und stützt die restliche Fläche stabil); Einsinktiefe ca. 3–4 cm
Matratze für Kinder ab 10 Jahre: tendenziell fester, um mehr Gewicht stabil zu stützen
Matratze für Kinder ab 12 Jahre: Auswahl ähnlich wie bei Erwachsenen (oft Härtegrad H2/H3 je nach Hersteller)
Wichtig zu wissen: Der Härtegrad ist nicht genormt. Jeder Hersteller legt ihn etwas anders aus. Lassen Sie sich also beraten und testen Sie bei Bedarf vor Ort.
Tipp: Wie sich der Härtegrad der Matratze bemerkbar macht, hängt auch vom Lattenrost ab. Ist dieser zu weich oder zu hart eingestellt, verändert sich die Einsinktiefe der Matratze und damit die Stützung der Wirbelsäule.
Prüfen Sie deshalb beim Probeliegen im Geschäft oder nach dem Aufstellen des neuen Bettes zu Hause, ob die Wirbelsäule Ihres Kindes in Seitenlage gerade verläuft. Ist dies nicht der Fall, können Sie bei verstellbaren Lattenrosten oft selbst an der Härte- oder Mittelzonenleiste nachjustieren.
So stellen Sie den Lattenrost richtig ein:
Suchen Sie die kleinen Schieber an der Härte- oder Mittelzonenleiste Ihres Lattenrostes.
Schieben Sie die Leisten enger zusammen, um den Bereich fester zu machen und mehr Stützung zu erreichen.
Schieben Sie die Leisten weiter auseinander, wenn Ihr Kind etwas weicher liegen soll.
Prüfen Sie anschließend erneut in Seitenlage, ob die Wirbelsäule gerade verläuft.
Hilft das nicht, ist eine andere Matratze mit passenderem Härtegrad die bessere Lösung.
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