Was ist eine Funktionsjacke – und was macht sie aus?
Der Begriff „Funktionsjacke“ ist nicht exakt definiert. Gemeint sind Jacken, die durch bestimmte technische Eigenschaften einen funktionalen Nutzen bieten, z.B. Wetterschutz, Regulierung des Körperklimas oder Bewegungsfreiheit. Welche Eigenschaften im Einzelnen dazugehören, hängt von Einsatzbereich und Modell ab.
Eine Funktionsjacke bildet die äußerste Schicht im Zwiebelschalenprinzip, ein Schichtsystem aus Base-, Mid- und Outer-Layer, das anpassungsfähig auf Wetterumschwünge reagiert. Der praktische Wetterschutz von außen kombiniert also Wind-, Regen- sowie Schneeschutz und – je nach Modell – Wärmeisolation oder Atmungsaktivität.
Anleitung: Wie erkennen Sie eine gute Funktionsjacke?
Wie Sie eine gute Funktionsjacke erkennen? Achten Sie auf diese Merkmale:
Wassersäule. Die sogenannte Wassersäule gibt an, wie viel Wasserdruck ein Stoff aushält, bevor Feuchtigkeit durchdringt. Eine Jacke gilt ab 1.300 mm als wasserdicht. Gut zu wissen: Alle bei Tchibo angebotenen Modelle erreichen ca. 3.000–5.000 mm Wassersäule und sind damit für Alltag und leichte Touren bestens geeignet.
Atmungsaktivität. Angaben wie MVTR (Moisture Vapor Transmission Rate, also die Wasserdampfdurchlässigkeit) oder RET (Resistance to Evaporating Heat Transfer, also der Wasserdampfdurchgangswiderstand) zeigen, wie gut Feuchtigkeit entweichen kann.
Versiegelte Nähte & Reißverschlüsse. Wichtig, um eindringende Nässe zu vermeiden.
Imprägnierschutz. Ideal ist eine dauerhaft PFC-freie DWR-Beschichtung – das bedeutet: ohne schädliche per- und polyfluorierte Chemikalien, dafür mit wasserabweisender Oberfläche.
Belüftung & Bewegungsfreiheit. Unterarm-Reißverschlüsse und ein bequemer, flexibler Schnitt erhöhen den Tragekomfort.